Matussek ist zurück aus Kambodscha und berichtet über Tempel und Todesmärsche: Das geheimnisvolle Angkor Wat und eine untergegangene Hochkultur. Schlachtenepos „Mahabharata“ und Naga, die vielköpfige Kobra. Die Roten Khmer und das Herz der Finsternis. Die grünen Khmer in der Heimat. Der 70. Geburtstag und das mitreisende Ärzteteam. Drama um den Bauchumfang. Gala im Friedrichstadt-Palast und Szenen einer Ehe als kambodschanisches Tanztheater. François, der Weltenbummler aus Battambang. Vom Verzehren von Ratten und Schlangen, Fledermäusen und gekochten Hühnerkrallen. Ein Mönch malt seine Leidensgeschichte. Briefe. Erster Teil des Abenteuers mit Musik von Sin Sisamuth, Ozzy Osborne, Beatles.
GoIm zweiten Teil seiner Kambodscha-Reise berichtet Matussek von der Höhle der Gemarterten und Getöteten in Battambang sowie von der Höhle der drei Millionen Fledermäuse, die bei Sonnenuntergang ausschwärmen über die Reisfelder. In Phnom Penh bewundert er die Skyline, die in den letzten zwanzig Jahren hier nach Beendigung einer kommunistischen Planwirtschaft hochgezogen worden ist, und er besucht das Herz der Finsternis im berüchtigten Foltergefängnis S-21 und spricht mit einem Überlebenden des Terrors. Gelegentlich des Besuches der Königspaläste und Pagoden bringt er ein Loblied aus auf die Strahlkraft der Monarchie und besonders auf das kluge Lavieren des legendären und vielseitig begabten Königs Norodom Sihanouk. Schließlich scheut er sich nicht, zu beichten, dass er vom Reiseleiter und Bruder Dr. Norbert wegen seiner notorischen Unpünktlichkeit einen schweren Verweis erhielt.
GoRafael Brutzki ist in Polen geboren, hat in Deutschland studiert und lebt jetzt wieder in seiner Heimatstadt Danzig. Er hat sowohl polnische als auch deutsche Vorfahren, kennt daher die polnische und deutsche Kultur sehr gut. Für ihn ist Danzig eine boomende Stadt, die besonders für Studenten und Feierfreudige ein feiner Ort ist. Der Mecklenburger Tobias Uplegger erzählt im zweiten Teil der Sendung von seiner Flucht aus der DDR in den Westen, denn: Der gelernte Schreiner wollte endlich reisen. Jetzt hat ihn das Leben nach Kambodscha geführt. Dort fühlt er sich frei, und außer einem LKW-Führerschein darf man dort fast alles machen.
GoManchmal liegen wir einfach mit dem System über Kreuz – auf die eine oder andere Weise. Die einen sind genervt von Geschwindigkeitsbeschränkungen, andere haben schlechte Erfahrung mit hohen Steuern gemacht, wieder andere haben andere Vorstellungen von persönlicher Freiheit oder der eigenen Entfaltung. In dieser Ausgabe hören wir die Geschichte zweier Auswanderer, die auf ihre eigene Weise mit dem System in Deutschland über Kreuz lagen. Der Berliner Andreas Stöcker ist nach Kambodscha ausgewandert. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als Neues auszuprobieren und spontan zu sein. Und für Nico Juhasz hat sich in Thailand der Traum von Freiheit und Unabhängigkeit erfüllt.
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