Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer – es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Weggangs, berufliche und persönliche Perspektiven sowie konkrete Schwierigkeiten bei der Niederlassung. Außerdem gibt es praktische Tipps für mögliche Nachzügler. Denn sehr viele Menschen ziehen aus den letzten Jahren und der heutigen Lage nur eine Konsequenz: nichts wie weg.
["1117"]Tags: Afrika, Armenien, Australien, Auswandern, Belgien, Bildung, Chile, Deutschland, Digitalisierung, Dubai, Ernährung & Tafelkultur, Europäische Union, Finnland, Frankreich, Gesellschaft, Großbritannien, Guatemala, Historische Bezüge, Irland, Israel, Italien, Japan, Kambodscha, Kanada, Kinder & Jugendliche, Kolumbien, Kontrafunk, Krieg & Frieden, Kroatien, Kunst & Kultur, Malta, Mayas, Medien, Mongolei, Musik, Namibia, Natur, Paraguay, Polen, Portugal, Reise, Schweden, Schweiz, Spanien, Südafrika, Thailand, Togo, USA, Uganda, Ungarn, Unternehmertum, Weihnachten 2025 im Kontrafunk, Wirtschaft, Österreich,Zusehen, lernen und dann selbst machen. Das ist das Motto, mit dem man in Paraguay gut fährt. Diese Erfahrungen hat die Deutsche Saskia Brill gemacht. Sie hat gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten nach einem Urlaub ihr Herz in dem südamerikanischen Land gelassen. Ihr Motto: Keine Angst haben und anpacken. Und die Schweizerin Helen Stäheli hat bereits mehrere Auswanderungsstationen hinter sich. Unter anderem über Thailand und die deutsche Insel Rügen ist sie nun auf der grünen Insel Irland gelandet. Sie ist sehr berührt von der Geschichte, der Freundlichkeit der Menschen und der Schönheit des Landes.
GoManchmal kommt der Wunsch nach Luftveränderung und Auswanderung über Nacht – dann muss es schnell gehen: Koffer packen und ab ins Ausland. Manchmal wächst so ein Wunsch auch langsam. So wie bei Angelo Marciano, der sich den Kaukasusstaat Armenien sechs Jahre intensiv angesehen und dann entschieden hat, dort hinzuziehen. Von ihm hören wir Interessantes über Land und Leute. Im zweiten Teil der Sendung begegnen wir Daniel Gildenhorn. Nach dem Ende der Sowjetunion wanderte er mit seiner Familie von Workuta nach Thüringen aus. Gildenhorn berichtet von Deutschland wie aus einer längst vergangenen Zeit. Damals war das Land organisiert, begehrenswert und voller Möglichkeiten. Als der Niedergang offensichtlich wurde, zog er mit seiner Familie weiter in die Schweiz.
GoDie Corona-Zeit hat viele Menschen in die Flucht geschlagen. So auch die fränkische Journalistin Michaela Jana Zimmermann. Doch auch wenn sie das Leben aus dem Sattel gehauen hat: Sie steigt immer wieder auf – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Zimmermann betreibt eine Pferdefarm in Paraguay. Sie liebt es, von morgens bis abends zu tun zu haben, sagt aber auch: Paraguay ist nichts für Zartbesaitete. Und wer echte kulinarische Grüße aus der Heimat mitten im finnischen Helsinki erleben möchte, der besucht den deutschen Koch Wolfgang Wiegand im dortigen Zinnkeller. Sein Motto: Für die deutschen Gerichte kommen alle Produkte aus Deutschland.
GoMan soll die Feste feiern, wie sie fallen! Na, dann los: Der Fernruf feiert seine hundertste Sendung, und der Kontrafunk wurde neulich drei Jahre jung. Unser erster Gast ist Christina Bollenbach. Sie ist bereits vor langer Zeit mit ihrem Mann nach Australien ausgewandert. Ihr Mann wurde zu Forschungszwecken nach Down Under geholt. Frau Bollenbach berichtet von den Herausforderungen an der Familienfront: Hobbys, Kindergarten und Sprache lernen. Und zur Feier des Tages kommen die Menschen zu Wort, ohne die der Kontrafunk (und der „Fernruf“) nicht das wäre, was er ist, nämlich Sie, liebe Hörer! Aus aller Welt haben Sie uns Hörergrüße und Glückwünsche geschickt.
GoKommen sie her, machen Sie es sich gemütlich, und werfen Sie einen Blick in die Speisekarte. Mitten in Kalifornien können Sie von deutschen Köstlichkeiten wie Zigeunerschnitzel, Gulasch und Tagessuppe lesen. Vor einer halben Ewigkeit ist Beda Schmidthuis nach Kalifornien gegangen. Er verrät uns, wie er in die Gastronomie gekommen ist und warum er den US-amerikanischen Optimismus schätzt. Ein paar Hundert Kilometer weiter südlich genießt der Deutsche Rolf Deussen sein Leben in Kolumbien. Schon öfter sind er und seine Familie zwischen Südamerika und Europa hin- und hergependelt. Deussen sagt, in Kolumbien ist nicht alles Gold, was glänzt, aber eines ist stärker: das Freiheitsgefühl.
GoFlirrende Hitze, zirpende Zikaden und bodenständige Landbevölkerung. In dieser typisch südfranzösischen Gegend hat die Deutsche Kerstin Chavent ihre Zelte aufgeschlagen. Dort kommt sie auf allerlei gute Gedanken, die sie in Form von Büchern und Artikeln zu Papier bringt. Chavent berichtet von Schicksalsschlägen, von der Schönheit des Landes und der Gewissheit, dass man sich immer zum Besseren weiterentwickelt. Eine wahre Grenzerfahrung hat der Deutsche Bernd Palmer gemacht. Er lebt an der schweizerisch-französischen Grenze in der Nähe von Genf, und zwar im französischen Teil. Von dort ist die große Hauptstadt Paris sehr weit weg – zum Glück, wie er sagt. Das Leben in der Gegend ist geprägt von einem regen Hin und Her, denn viele leben in Frankreich und verdienen ihr Geld in der Schweiz. Man lebt gut in der Grenzregion, wenn es auch ab und zu ein paar abgebrannte Autos gibt.
GoIn dieser Ausgabe präsentieren wir einen Schwerpunkt Fernost. Der Luxemburger Marco Wenzel, der lange in Deutschland gelebt und gearbeitet hat, berichtet, wie er nach Thailand ausgewandert ist. Wenzel kann vor allem vom Landleben erzählen, das er zusammen mit seiner thailändischen Ehefrau genießt. Außerdem hören wir die Auswanderungsgeschichte von Henrik Hansen. Er hat die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland zuerst bedauert, dann wurden der Schmerz und der politische Druck größer, und am Ende stand die Auswanderung nach Japan. Als Hansen sich entschied, aus Deutschland wegzugehen, war recht schnell klar, dass es Japan sein sollte, da er schon immer einen Hang zu einer ganz speziellen japanischen Kultur, dem Anime, hatte. (Wiederholung vom 14. April 2025)
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Elba lässt es sich gut leben, zumindest für Günter Natter. Er ist mit dem Segelboot viel in der Welt herumgekommen, aber nirgends waren Strände und Küsten so vielfältig und schön wie auf Elba. Mit ihm sprechen wir über Sicherheit, italienisches Essen und den nötigen Gleichmut, wenn man auf dortige Inseleigenheiten stößt. In Schweden begrüßen wir Freddy Müller. Auch er ist während der Corona-Zeit ausgewandert. Mit den Jahren hat er aber festgestellt, dass es auch einige Dinge gibt, die ihn an Schweden stören. Wir sprechen über gewöhnungsbedürftige Besonderheiten und so manchen schwedischen Charakterzug der fraglos liebenswürdigen Menschen. (Wiederholung vom 17. März 2025)
Der Salzburger Thomas Mooslechner hat sich mit seiner Frau Daria auf Malta niedergelassen. Die Insel ist bekannt für ihre kulturelle Mischung und ihre Geschichte. Hier liegt die Grotte, in der nach der griechischen Mythologie Odysseus von Kalypso sieben Jahre lang gefangen gehalten wurde. Für Thomas Mooslechner ist Malta die perfekte Mischung aus Moderne und mediterranem Flair. Im zweiten Gespräch machen wir einen Schwenk in den Süden Polens, nach Krakau, wo Domenico Squilliacioti mit Frau und Kind lebt. Er bewundert die Hilfsbereitschaft der Polen und lobt die innere Sicherheit. Wir erfahren allerdings auch, warum viele Polen mit Interesse nach Deutschland schauen. (Wiederholung vom 23. September 2024)
GoWer eine gute Idee und die Energie hat, diese umzusetzen, ist in Dubai richtig aufgehoben. Konkurrenz wird nicht bekämpft, sondern unterstützt. Die Menschen sind offen, und die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt zu sein. So nimmt es der Deutsche Andreas Schmidt wahr. Er nimmt uns mit auf seine Auswanderung in ein Land, in dem die Pools gekühlt werden müssen, in dem es trotz gewisser Alkoholeinschränkungen exzessive Partys gibt und in dem man am besten nicht selbst arbeitet, sondern arbeiten lässt. Apropos Partys: Im zweiten Teil der Sendung ist der Deutsche Udo Grube zu Gast. Er ist nach seiner Beinaheinsolvenz auf der Partyinsel Mallorca gelandet. Er liebt es, selbst zu Feiern einzuladen. Mit seinen Happiness-Partys bringt er die Leute zusammen. (Wiederholung vom 2. Juni 2025)
GoIn Brüssel geht es recht bunt zu: Die belgische Hauptstadt ist multikulturell, es gibt eine rege künstlerische Szene, und die EU prägt mit vielen Vertretern und Mitarbeitern die Stadt. Aus dieser bunten Metropole – mit allen Vor- und Nachteilen – berichtet der Deutsche Konrad Fuhrmann. Der Deutsch-Israeli Georg Roessler hingegen lebt in der Nähe von Jerusalem. Er zeichnet ein sehr differenziertes und spannendes Bild der Situation in Israel. Und Roessler bietet Besuchern und Touristen des Landes nicht nur die Gelegenheit, das Land zu sehen, sondern regelrecht zu erfahren.
GoUm das Kap der guten Hoffnung weht nicht nur ein frischer Wind, für so manchen Auswanderer weht auch eine Brise der Freiheit in Südafrika – und das trotz aller Probleme und Herausforderungen wie rationiertem Strom oder der Diskriminierung weißer Farmer. Für Menschen, die sich vor Ort ein Bild von Südafrika machen wollen, bietet Christian Klammer eine Art Auswandern auf Probe an. Und Anne Heinrich hat in ihrem früheren Leben Segeltouren durch die Ostsee organisiert. Heute genießt sie die Ruhe der schwedischen Natur und hilft den Menschen, das richtige Haus zu finden. Für sie ist und bleibt Schweden einfach eine Insel der frohen und glücklichen Menschen.
GoKinder und Jugendliche in Chile haben gerade ein großes Problem: Smartphone-Sucht und digitaler Konsum beeinflussen das Miteinander und das Verhalten. Julia Heyer hilft diesen Menschen beim digitalen Detox. Sie berichtet von einer Gesellschaft, die manchmal nicht viel selbst auf sich hält, in der sich die Menschen sogar oft selbst als Abkömmlinge von Gaunern bezeichnen. Eine ganz andere Sucht hat Dr. Jan Bentz befallen, der als Dozent an der berühmten englischen Universität Oxford arbeitet: die Sucht nach Wissen und Erkenntnis. Bentz führt uns durch die ehrwürdigen Hallen der Uni und verrät, warum ihn gerade der Konservatismus so geprägt hat und wie es in England um diesen steht.
GoManchmal liegen wir einfach mit dem System über Kreuz – auf die eine oder andere Weise. Die einen sind genervt von Geschwindigkeitsbeschränkungen, andere haben schlechte Erfahrung mit hohen Steuern gemacht, wieder andere haben andere Vorstellungen von persönlicher Freiheit oder der eigenen Entfaltung. In dieser Ausgabe hören wir die Geschichte zweier Auswanderer, die auf ihre eigene Weise mit dem System in Deutschland über Kreuz lagen. Der Berliner Andreas Stöcker ist nach Kambodscha ausgewandert. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als Neues auszuprobieren und spontan zu sein. Und für Nico Juhasz hat sich in Thailand der Traum von Freiheit und Unabhängigkeit erfüllt.
GoWie sieht es eigentlich mit der Auswanderung der Österreicher nach Paraguay aus? Wie hat sich Paraguay speziell für Auswanderer entwickelt, und wie stark ist die österreichische Kultur dort vertreten? Stärker, als man denkt, besonders sprachlich. Das und noch mehr verrät Walter Asperl, Präsident der Österreich-Paraguay-Gesellschaft. Deutsche Spuren finden wir auch in Polen, in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Uwe Hahnkamp lebt in Allenstein (Olsztyn), engagiert sich vor Ort in der Kulturarbeit und kümmert sich um die dort lebende deutsche Minderheit. Denn trotz Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen lebt in der Region die deutsche Kultur und die Geschichte weiter.
GoDie Geschichte wiederholt sich manchmal – nur andersherum. Iris Schwarzbach ist als DDR-Flüchtling nach Ungarn geflohen. Ihre damalige Sehnsucht: Freiheit. Jetzt ist sie nach Ungarn „zurückgeflohen“. Und siehe da, die Freiheit ist zurück, wenn sie auch manchmal nicht so modern daherkommt. Cathrin Bienert wiederum kommt aus dem deutschen Norden. In Bremen hat ihre Familie bereits vor hundert Jahren Erfahrungen mit dem Auswandern nach Amerika gemacht. Jetzt hat sie mit ihrer Familie selber den Sprung über den großen Teich gewagt. Sie nimmt uns mit in ein Land, das vor Naturbildern nur so strotzt und das besonders ihren Kindern guttut.
GoIn dieser Ausgabe zieht es uns nach Mittel- und Südamerika. Christiane Wilke ist nach Paraguay ausgewandert. Sie sagt, manchmal denke sie einfach noch zu deutsch, das sei eine große Herausforderung. Den Musikproduzenten Andreas Bührer hat es in ein Land direkt an der Südgrenze Mexikos gezogen: Guatemala. Ein hispano-dominiertes Gebiet, sollte man meinen. Bührer lebt dort jedoch unter den Ureinwohnern, den Mayas. Er weiß vom Charakter des Volkes, aber auch von den Lebensumständen interessante Dinge zu berichten.
GoWie findet man eigentlich die richtige Haltung zum Auswandern? Und wie finde ich heraus, ob mir Auswandern überhaupt liegt? Am besten, man startet seinen Absprung in einer entspannten Kulisse unter Palmen, Sonne, bei Ananas und Meer. Der Österreicher Albert Emmanuel Kessler-Schenk hilft Auswanderern auf der Kanareninsel La Palma, bei Yoga und Nachdenken zu Erkenntnissen über sich selbst zu kommen. Im zweiten Gespräch schwärmt die Deutsche Sibylle Diekamp-Altmann von Ihrem neuen Lebensmittelpunkt Chile. Dabei hat sich diese Länderliebe über Jahrzehnte entwickelt und bestärkt. Ihr Motto: Nicht die Flucht von einem schlechten Ort weg ist der Schlüssel zu einer guten Auswanderung, sondern die Bewegung zu einem besseren Ort hin.
GoDie Berlinerin Katrin Frick hat das kühl-graue Berlin hinter sich gelassen und lebt jetzt mit ihrer Familie auf einer Finca auf Mallorca. Sie fühlt sich dort sehr wohl, denn gerade für Kinder und Familie hat Mallorca viel zu bieten: gute Schulen, viel Kontakt mit Einheimischen, Sport und ein angenehmes Leben, das zum Großteil draußen stattfindet. Wer sich überlegt, ein neues Leben in Paraguay zu beginnen, muss sich auf einiges gefasst machen: Wurde früher in der Bürokratie in Paraguay vielleicht das ein oder andere Auge zugedrückt, will man nun extrem genau wissen, wer kommt und was er auf dem Kerbholz hat. Die Paraguayerin Evelyn Huber kümmert sich um bürokratische Anliegen und gibt Hilfestellung für die Auswanderung.
GoWie lebt man in diesen Tagen eigentlich als Auswanderer in Israel? In welchem seelischen Zustand ist die Gesellschaft, und was haben die letzten zwei Jahre Krieg mit den Menschen gemacht? Darüber berichtet Karin Ziskind, die vor langer Zeit aus Göttingen nach Israel ausgewandert ist. Wer seine Ruhe haben will und zu günstigen Konditionen in leerstehenden Häusern leben will, kann sich bei Sebastian Liber in Kroatien umschauen. Sein Tipp: Auch im Herbst ist Dalmatien schön. Er hilft Menschen, in Kroatien – aber auch weltweit – den passenden Ort „für länger“ zu finden.
GoWer sich auf das Abenteuer Auswanderung einlässt, der muss sich nicht nur um Haus, Hof und Auskommen kümmern. Der Mensch als soziales Wesen braucht Freundschaften, Bekanntschaften und Geselligkeit. Das sollte eigentlich bei den offenen und zuvorkommenden Schweden kein Problem sein. Warum es bei dieser Suche manchmal hakt, verrät uns Operngesangslehrerin Regine Köbler. Auf eine ganz andere Suche begibt sich regelmäßig Dieter Reisenauer. Er führt oft auf Safaritour Abenteuerlustige durch den namibischen Busch. Hier sucht man aber weniger Menschen, sondern Löwe, Elefant und Leopard. Was man alles im Busch wissen muss und wie hautnah diese Tiererlebnisse sein können, hören wir auf beeindruckende Weise.
GoPortugal steht für viele für Weite, Meer und ein Lebensgefühl, das sofort entspannt. Für Alexandra Christiansen ist es weit mehr: ein Ort, der ihre beiden Herkunftsländer verbindet und den sie heute ihr Zuhause nennt. Von dort hört sie uns regelmäßig und diesmal erzählt sie selbst ihre Geschichte. Außerdem begleiten wir Bela Bienert, der sein Leben in Deutschland hinter sich ließ und mit seiner Familie in Nova Scotia in Kanada einen neuen Anfang wagte. Nachdem wir seine Mutter bereits kennengelernt haben, zeigt er uns nun, wie sich dieser große Schritt aus der Sicht eines jungen Menschen anfühlt.
GoIn dieser Folge berichtet Rainer Beyer, warum er Deutschland gegen Dänemark getauscht hat, warum man sich über freundliche Nachbarn nicht wundern darf und weshalb er sich nicht über jede Auswanderung freut. Sascha Bauer nimmt uns mit nach Paraguay, wo er nach einer Marktanalyse ein eigenes Resort-Hotel aufgebaut hat, nebenbei eine Projektfirma führt und weiterhin als Versicherungsmakler aktiv bleibt. Wir bekommen jede Menge offene Einblicke in Entscheidungen, Herausforderungen und das ganz normale Leben fernab der alten Heimat.
GoIn dieser Ausgabe des „Fernrufs“ legen wir auf zwei Inseln an. Zunächst bei Marco Meyer, der mit seiner ugandischen Frau auf Kreta gelandet ist. Er hat sich noch nicht ganz entschieden, ob es nicht doch wieder nach Uganda geht. Eines jedoch ist ziemlich sicher: Nach Deutschland geht es nicht mehr zurück. Die zweite Insel, die wir besuchen, ist ebenfalls eine griechische. Melanie Altenkamp wohnt mit ihrer Familie auf Nordzypern, dem türkisch geprägten Teil der Insel. Von ihr erfahren wir, wie normal einem die Spaltung einer Insel im Alltag vorkommen kann und dass es dort ein großes Potenzial für Bildungseinrichtungen gibt. (Wiederholung vom 11. November 2024)
GoDieses Mal öffnen wir die Tür zu zwei neuen Welten: Zuerst nach Rumänien, wo Andreas Ambrus von Deutschland aus zu seinen Wurzeln zurückgekehrt ist und mit dem Ambrus Village and Retreat ein Projekt erschafft, das mehr Herz als Holz hat. Mit ihm sprechen wir über das echte Leben dort – vom Konto bis zum Grundstückskauf, von Alltagspreisen bis Bürokratie. Danach führt uns Rob Schulze nach Schottland, in ein Land aus Wind, Musik und endlosen Highlands. Er erzählt, wie aus einer frühen Faszination ein Zuhause wurde und warum er heute Reisenden sein persönliches Schottland zeigt. Zwei Stimmen, zwei Länder, ein gemeinsamer Funke: der Mut, woanders neu zu beginnen.
GoIn dieser Ausgabe zieht es uns in den Fernen Osten: Gleich zu Beginn erzählt Constanze Paul von ihrem Bildungsauftrag in der Mongolei und bringt uns das Land, die Mentalität, aber auch traditionelle Laute näher. Im zweiten Teil der Sendung berichtet Sven Müller, was Japan als Auswanderungsland für ihn so attraktiv macht und warum er sich bereits vor einer Reise in die alte Heimat Deutschland wieder auf seine Rückkehr nach Japan freut. (Wiederholung vom 2. Dezember 2024)
GoWenn übermorgen Heiligabend naht, denken wir an jene, die fern der Heimat feiern. Während hier Kerzen brennen und Stollen duftet, lauschen wir Stimmen aus Kanada, Spanien, Paraguay, Chile, Ungarn, Italien und Dänemark. Wie klingt Weihnachten dort, welche Düfte und Melodien prägen die Festtage in der Ferne? Dieser „Fernruf“ nimmt Sie mit auf eine kleine Weltreise voller Traditionen, Erinnerungen und herzlichen Grüßen.
GoZum Jahresausklang gibt es eine besondere Ausgabe unserer Auswanderersendung. Ohne Interviews, ohne Gespräche – dafür mit der Musik, die sonst das Ende jeder Sendung begleitet hat. Diese Playlist ist mehr als eine Sammlung von Liedern: Sie erzählt von Aufbruch und Ankommen, von Heimat, Fernweh und neuen Lebenswegen. Von Hans Albers bis Jacques Brel, von Paraguay bis Dalmatien – eine musikalische Reise durch Länder, Stimmungen und ein ganzes Jahr Auswanderergeschichten. Eine Sendung zum Zurücklehnen, Erinnern und Weiterdenken – perfekt für die Zeit zwischen den Jahren.
In diesem „Fernruf“ geht es an zwei Orte, an denen die Natur eine ganz wichtige Rolle spielt: nach Montana in die USA – dort sagen sich nicht nur Fuchs und Hase gute Nacht, sondern auch Grizzly und Alpaka. Die Grizzlys erschrecken unvorsichtige Wanderer und Camper, und die Alpakas leben auf der Farm der gebürtigen Wienerin Evi Dixon. Von ihr erfahren wir, warum es kein Zufall war, dass sie als Österreicherin nach Montana kam. Der zweite Ort ist Togo in Afrika. Kenner der Geschichte wissen, dass auch hier ein Tiername ins Spiel kommt, es war nämlich der Deutsche Gustav Nachtigall, der das Togoland gegründet hat. Und wir werden erstaunt sein, zu erfahren, dass dieser Nachtigall immer noch großes Ansehen in Togo genießt. Das und mehr erfahren wir vom nach Togo ausgewanderten und in seinem Fach absolut ausgewiesenen Kunsthändler Peter Herrmann. (Wiederholung vom 8. Januar 2024)
GoIn dieser Ausgabe des „Fernrufs“ machen wir einen Schwenk nach Afrika an den Victoriasee, wo Rudolf Hass seine Zelte aufgeschlagen hat. Wir erfahren mehr über die ugandische Gesellschaft und welchen Illusionen man sich als Einwanderer oder Tourist nicht hingeben sollte. Unsere zweite Station ist Thailand. Heike Vetter erzählt, warum sie dort lebt, aber nicht arbeitet. Denn ihre Geschäfte macht sie lieber in Singapur. Vetter berichtet viel Lehrreiches über den Wirtschaftsstandort Asien und wie sie den Wirtschaftsstandort Europa von außen betrachtet. (Wiederholung vom 15. Januar 2024)
GoIn dieser „Fernruf“-Ausgabe stehen zwei sehr unterschiedliche Auswanderungsgeschichten im Mittelpunkt. Sebastian Biehl berichtet von seinen Jahren in Südafrika und seinen intensiven Recherchen über Orania, einen Ort, der bis heute polarisiert. Seine Erfahrungen hat er im Buch „Ein Volk sucht seinen Platz“ festgehalten. Außerdem sprechen wir mit Cate Katharina Luckey, die gemeinsam mit ihrem Partner Peter nach Irland ausgewandert ist. Auf ihrem Instagram-Profil the.souls.home dokumentieren sie ihren Neuanfang auf der grünen Insel. Die Themen sind Alltag, Bürokratie, Absicherung und das Leben in Irland zwischen Klischee und Realität.
GoDiese „Fernruf“-Ausgabe beschäftigt sich mit dem Auswandern jenseits von Klischees. Jakob Pinneker lebt seit 2016 in Russland und hat in Nischni Nowgorod ein neues Zuhause gefunden. Pinneker spricht über seinen Weg, über Bürokratie, Sprache und darüber, wie aus eigenen Erfahrungen eine Agentur entstand, die andere beim Ankommen in Russland unterstützt. Jessica Mittler lebt seit mehreren Jahren in England und kennt den Alltag dort aus unterschiedlichen Lebensphasen. Wie funktionieren Krankenversorgung, Versicherungen und Alltagsregeln auf der Insel – und worauf sollte man vorbereitet sein? Zwei Länder, zwei Perspektiven, ein ehrlicher Blick auf das Leben im Ausland.
GoCaroline Pauly lebt seit 2002 in Australien. Weite, Offenheit und ein anderer Umgang mit Arbeit und Alltag prägen ihr Leben – ein Heimatbesuch in Cuxhaven stellte vieles infrage, was früher selbstverständlich war. Dieter Nerge entschied sich nach einem internationalen Berufsleben für Malta: eine Insel mit Sonne, Geschichte, kurzen Wegen und eigenem Rhythmus. Zwei Auswanderungen, zwei Kulturen – und der gemeinsame Blick von außen auf Deutschland, Europa und die Frage, was Lebensqualität wirklich ausmacht.
GoIn dieser Ausgabe sprechen Raquel Erdmann und Frank Böer über ihr Leben zwischen Nähe und Distanz. Raquel lebt seit 2012 in Norwegen, einem mystisch geprägten Land außerhalb der EU, und kennt beide Perspektiven: das Dazugehören und das Beobachten von außen. Sie ging wegen der Liebe nach Norwegen. Frank Böer hat Deutschland Richtung Kanada verlassen und lebt heute mit seiner Frau in Nova Scotia, dort, wo der Atlantik den Alltag bestimmt. Er ist schweren Herzens gegangen. Der Grund: Deutschland fährt gegen die Wand!
GoMusikwissenschaftler Tobias Plebuch ist nach Schweden ausgewandert. Dort sind die Dinge nicht nur in Sachen Corona einfacher: Er spürt einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, von dem er anerkennend und fast ein wenig bewundernd zu berichten weiß. Und wenn wir schon beim Bewundern sind: Der Kerntechniker Manfred Haferburg kommt aus der Bewunderung seiner neuen Heimatstadt nicht heraus. Er lebt mit seiner Frau nun schon über zwanzig Jahre in Paris. Von ihm bekommen wir Zuzugswilligen eine nützliche Gebrauchsanweisung, wie wir uns in der Stadt der Liebe zurechtfinden. So viel sei gesagt: Das nötige Kleingeld sollte man schon mitbringen, denn die schönen Pariser Altbauten sind nicht gerade zum Schnäppchenpreis zu bekommen. (Wiederholung vom 22. Januar 2024)
GoIn diesem „Fernruf“ hören wir Interessantes aus Fernost: Kevin Caputo ist nach Japan ausgewandert und hat in eine japanische Familie eingeheiratet. Er schätzt an seiner neuen Heimat Folgendes: Japan ist ein Land der Geheimnisse, der Gewaltlosigkeit und der Zurücknahme der eigenen Person. Wer negativ auffällt, hat es schwer, wer sich aber darauf einlässt, hat ein wunderbares Leben. Unser zweiter Gast ist Beate Beyer, sie lebt bereits seit einigen Jahren in Ungarn und liebt die Hilfsbereitschaft der Ungarn, ihre Liebe zum eigenen Land und das respektvolle Verhalten der ungarischen Kinder. (Wiederholung vom 30. September 2024)
GoIn dieser Ausgabe geht es vom Berliner Grau-Blau ins brasilianische Grün: Thomas Roscher, Diplom-Kaufmann und ehemaliger leitender Angestellter im öffentlichen Dienst, hat mit über sechzig den Schritt nach Brasilien gewagt. Er erzählt von Lebensfreude, Sicherheitsfragen und dem täglichen Ringen mit portugiesischen Formularen. Außerdem führt der „Fernruf“ nach Argentinien. Fotograf Richard Gubler wollte 2019 eigentlich nur eine Auszeit. Mit Camper, Partnerin und Baby wurde daraus ein neues Leben am Fuße der Anden – inklusive Finca und Campingplatz. Zwei Geschichten, zwei Länder, ein gemeinsamer Nenner: der Mut, neu anzufangen.
GoIn dieser Ausgabe sprechen wir mit Bruck Kimmerle über das Auswandern nach Lettland – von Bürokratie, Steuern und Rentenfragen bis zu Chancen und Fallstricken. Kimmerle lebt zwischen Riga und Berlin und ist eng mit der deutschsprachigen Community vernetzt. Außerdem hören wir erneut Sebastian Schwarz, der bereits im „Fernruf“ zu Gast war. Sein chilenisches Offgrid-Projekt „Cataleya 3Xperience“ ist gewachsen – und durch einen Zufall landete er im Schlüsseldienst-Business. Heute sucht er händeringend Fachkräfte. Zwei Länder, zwei Wege – und ein ehrlicher Blick auf das Abenteuer Auswandern.
GoZwei Kontinente, zwei Lebensentscheidungen: Gerd Johannes Bayr tauschte Tirol gegen Rio de Janeiro und lebt seit zwanzig Jahren zwischen Zuckerhut und Atlantik. Er erzählt von Mentalitätsunterschieden, brasilianischer Gelassenheit und dem Blick auf den deutschsprachigen Raum aus der Ferne. Roger Swiss Bianco zog nach zwölf Jahren Vorbereitung 2007 in die USA. Heute führt er in Georgia ein international tätiges Unternehmen für Klingen und Messer und beobachtet Europa mit kritischer Distanz.
GoEin Deutscher moderiert mitten in der Nacht europäische Popmusik in Montana – und an der kanadischen Atlantikküste beginnt eine Frau ein neues Leben. In dieser Ausgabe von „Fernruf“ treffen zwei Auswanderergeschichten aufeinander. Thomas Hoheisel sendet aus Bozeman beim Lokalsender KGLT seine Sendung „Eurozone“ und verbindet europäische Musik mit der Weite der Rocky Mountains. Anschließend erzählt Uta Böer von ihrem Neuanfang in Nova Scotia, wohin sie gemeinsam mit ihrem Mann Frank Böer gezogen ist. Wie verändert sich der Blick auf die Heimat? Wie fühlt sich Integration wirklich an? Und was bleibt vom Traum vom Auswandern, wenn der Alltag beginnt?
GoIn dieser Ausgabe führen zwei Auswanderergeschichten nach Sardinien und Thailand. Nicole Vieracker wagte 2020 den Schritt von der Oberpfalz auf die italienische Insel Sardinien. Die Liebe brachte sie dorthin – und das Leben hielt einige Überraschungen bereit. Zwischen ruhigen Wintermonaten, Familienalltag und der weiten Landschaft der Insel entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Aquarellmalerei neu. Im Gespräch erzählt sie, wie sich das echte Sardinien anfühlt – fernab von Urlaubsromantik und Hochsaison. Auch Rainer Deyhle hat Deutschland hinter sich gelassen. Der studierte Jurist lebt heute mit seiner Frau in Thailand, nur wenige Schritte vom Strand entfernt. Seine Auswanderung hat er sogar kreativ verarbeitet: In seinem selbst geschriebenen Lied „Goodbye Deutschland“ erzählt er von Abschied, Aufbruch und einem neuen Kapitel im Leben.
GoManchmal reicht ein Gedanke – und das eigene Leben bekommt eine neue Richtung. Der Gedanke von Katharina Wittenbrink war: Raus aus Deutschland! Neubeginn an einem Ort, der weniger einengend ist! Katharina Wittenbrink steht kurz davor, Deutschland hinter sich zu lassen und in Südafrika neu zu beginnen. Zwischen Abschied, Planung und vielen offenen Fragen arbeitet sie Schritt für Schritt auf ihr neues Leben am Kap der Guten Hoffnung hin. Ganz anders – aber genauso entschlossen – verlief der Weg von Sibylle Vetter. Nach mehreren Jobverlusten während der Corona-Zeit wagte sie den radikalen Schritt und wanderte nach Portugal aus. Heute lebt sie zwischen Lissabon und Madeira und zeigt Touristen ihre Wahlheimat aus dem Tuk-Tuk heraus.
GoZwischen Skandal und Sehnsucht: Diese Sendung blickt auf zwei völlig unterschiedliche Wege ins Ausland. Werner Rydl, eine der umstrittensten Figuren Österreichs, lebt heute in Brasilien und spricht über sein Leben nach den Schlagzeilen, politische Einflussnahme in der neuen Heimat und persönliche Neuanfänge. Ganz anders Steffi Goetz: Sie ist mit ihrer Familie nach Koh Phangan ausgewandert und hat den Traum vom Leben unter Palmen gewagt. Zwischen Alltag, Schule und Bürokratie zeigt sich, was wirklich hinter dem Auswandern steckt.
GoAuswandern zwischen Druck und Freiheit: Rosa von der Beek verließ Deutschland während der Corona-Zeit in Richtung Bosnien und Herzegowina – nicht aus Abenteuerlust, sondern aus einem Gefühl der Enge. Sie wurde durch ihren offen Corona-Widerstand zur Zielscheibe des Staates. Ein Jahr später kehrte sie nach Mecklenburg-Vorpommern zurück. Ganz anders Sebastian Olbrich: Mit 75 Jahren lebt er überwiegend im Wohnmobil, reist durch Europa und überwintert in Split. Zwei Lebensentwürfe, zwei Perspektiven auf das Auswandern – und die Frage, was Menschen wirklich antreibt, ihre Heimat zu verlassen oder neu zu definieren.
GoParaguay und Südwestfrankreich – zwei Länder, zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten. In dieser Ausgabe von „Fernruf“ berichten Mira Feist und Mario Bernkopf von ihrem Schritt ins Ausland. Mira Feist hat Deutschland gemeinsam mit ihren Kindern verlassen und sich in Paraguay ein neues Leben aufgebaut – geprägt von Natur, neuen Chancen und ungewohnten Herausforderungen. Mario Bernkopf hingegen lebt heute in Nérac in Frankreich, wo aus einem langjährigen Urlaubsziel ein dauerhafter Lebensmittelpunkt wurde. Zwischen tropischem Alltag und französischer Lebensart zeigen beide, wie facettenreich Auswandern sein kann – und was wirklich dahintersteckt.
GoWas passiert, wenn man das vertraute Leben hinter sich lässt und dem eigenen Gefühl folgt? Doreen du Bois hat genau das getan und ist mit ihrer Familie nach Dänemark gezogen – auf der Suche nach mehr Ruhe, Natur und einem bewussteren Alltag. Parallel dazu erzählt die Familie Teerling von ihrem radikalen Schritt: vom Leben in Niedersachsen hin zu einer großen Farm in Kanada, nahe Halifax, mit Wald, See und einer Bisonherde. Zwei Auswanderungsgeschichten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch zeigen, wie viel Mut, Unsicherheit und Hoffnung in einem Neuanfang stecken.
GoAuswandern heißt heute oft nicht mehr: alles zurücklassen. Viele Menschen leben zwischen mehreren Ländern, bauen sich neue Perspektiven auf – beruflich, privat oder einfach aus Sehnsucht nach einem anderen Leben. In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ erzählen zwei Menschen von genau diesem Weg: Jan Kläre über seinen Alltag zwischen schwedischer Naturidylle und Wirklichkeit im hohen Norden und Joe Castello über ein Leben mit mehreren Heimaten – von Ungarn bis zu neuen Plänen auf den Philippinen.
GoMit 51,52 Millionen Einwohnern ist Kolumbien nach Mexiko das einwohnerstärkste spanischsprachige Land der Welt. Der Personaltrainer Jürgen Maiwald berichtet von einem Land, das landschaftlich einiges zu bieten hat: von schneebedeckten Bergen über Urwald bis hin zu Pazifik- und Atlantikküste. Wir erfahren aber auch, warum Kolumbien erschreckend unberechenbar sein kann. Ländliche Idylle und Ruhe vor größerem staatlichem Interesse lässt sich in Bulgarien finden: In einem 80-Seelen-Dorf wohnt die deutsche Rentnerin Renate Prell. Für die Bürokratie konnte sie sich bisher auf unverhoffte und spontane Hilfe ihrer Mitmenschen verlassen. Wenn es aber darauf ankommt, bucht sie sich eine Dolmetscherin, schließlich macht ihr die bulgarische Sprache ordentlich zu schaffen. Renate Prell zeichnet das Bild eines Landes, in dem man ohne geländegängigen Wagen nicht weit kommt. (Wiederholung vom 13. November 2023)
GoVom amerikanischen Ranchleben bis zur rauen Küste Kanadas: Im „Fernruf“ treffen wir diesmal zwei Menschen, die ihr Leben komplett verändert haben. Die Schweizerin Mirjam Dunkel lebt heute in Colorado und arbeitet dort mit traumatisierten Pferden. Sie erzählt von Mut, Vertrauen und ihrem Alltag im Wilden Westen. Danach geht es weiter nach Nova Scotia in Kanada: Sebastian Ritz berichtet offen über seinen Neustart fernab von Auswandererklischees und darüber, wie sich das Leben in Kanada wirklich anfühlt. Zwei persönliche Geschichten über Freiheit, Herausforderungen und den Traum vom Neuanfang.
GoDeutschland verlassen, Afrika neu entdecken: Philipp Sacher hat sich in Togo ein völlig anderes Leben aufgebaut. Statt Büroalltag und Routinen entstehen dort heute ein essbarer Waldgarten, Permakultur-Projekte und eine kleine Farm mitten in der Natur. Sacher erzählt von seinem ungewöhnlichen Weg – von der Bundeswehr über handwerkliche Projekte bis hin zum großen Neustart in Westafrika. Ingolf Krumm zog Ende der 90er-Jahre nach Madrid und baute sich dort ein neues Leben auf. Zwischen Studium, beruflicher Karriere und privaten Wendepunkten entstand eine enge Verbindung zu Spanien, die ihn bis heute prägt. Über das Leben zwischen Madrid und Frankfurt, kulturelle Unterschiede, ein Deutschland im Wandel – und warum das Thema Auswandern heute wieder so viele Menschen beschäftigt – spricht er in der Sendung.
GoIn dieser „Fernruf“-Ausgabe treffen wir Heinz Reinke und Raphael Mathes. Heinz Reinke fand nach einer schicksalhaften Begegnung seine neue Heimat in Kirgistan und lebt heute im zentralasiatischen Naryn. Raphael Mathes zog nach Bali und schuf mit Gaia Bali einen Ort für Gemeinschaft, Naturverbundenheit und bewusstes Leben. Im Gespräch berichten beide von ihrem Neustart fernab Deutschlands, von Herausforderungen, Überraschungen und der Frage, was es wirklich bedeutet, auszuwandern und noch einmal ganz von vorne zu beginnen.
GoIn dieser Ausgabe des „Fernrufs“ sprechen wir mit Hugo Hasse, der auf Sansibar an einem nachhaltigen Dorfprojekt für Auswanderer und digitale Nomaden mitwirkt, sowie mit Johanna Beckmann, die in Sevilla lebt und Menschen beim Spanischlernen unterstützt. Es geht um Neuanfänge, kulturelle Unterschiede, Sprachbarrieren, Chancen, Stolpersteine und die Frage, was es wirklich braucht, um in einem neuen Land nicht nur anzukommen, sondern sich zu Hause zu fühlen.
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