Hier tobt das Leben: Kabarett, Tacheles, Gespräch im Graubereich. Ludger Kusenberg macht den Mittwoch zum Varieté. Seine Sendung „Ludgers Welt“ ist unberechenbar und ein Format der ersten Stunde beim Kontrafunk, seit 2025 im Wechsel mit „Schwarzweiß“, wo Serge Menga an Ludgers Seite Kontra gibt. Vorsicht: Es kann sarkastisch werden!
["61"]Tags: "Sicherheit durch Kontrolle", Afrika, Bargeld, Cancel-Culture, Corona-Aufarbeitung, Deutschland, Digitalisierung, Empörungsmaschinerie, Energieversorgung, Ernährung & Tafelkultur, Europäische Union, Film, Frankreich, Gesellschaft, Gesundheitssystem, Handwerk, Historische Bezüge, Impfschaden, Impfung & modRNA, Klima, Krieg & Frieden, Krisenbewältigung, Kultureller Bürgerkrieg, Kunst & Kultur, Liberalismus, Luftfahrt, Medien, Medizin, Migration, Musik, Niederlande, Parteienlandschaft, Portugal, Psychologie, Rechtsstaat, Religion, Republik Kongo, Selbstermächtigung, Sommerfestival 2025, Streitkräfte, Streitkultur, Syrien, USA, Unternehmertum, Wahlen, Weihnachten 2025 im Kontrafunk, Widerstand & Protest, Wirtschaft,„Die Welt wird immer afrikanischer“, meint Markus Lanz in einer aktuellen Folge des Podcasts „Lanz & Precht“, die sich komplett mit dem Kontinent Afrika beschäftigt und unter anderem deutsche Kolonialverbrechen zum Thema hat. Eine Steilvorlage für unser schwarzweißes Doppel aus Serge Menga und Ludger K., die minutiös und kenntnisreich das Gesagte prüfen, ohne sich dabei über ihre prominenten Kollegen erheben zu wollen. War der berühmte Niederschlag des Herero-Aufstands, dem kürzlich in Namibia erstmals ein Gedenktag gewidmet war, wirklich ein Genozid? Ist der Senegal wirklich, wie von Lanz mehrfach zu hören, ein „Hort der Stabilität“? Hat Precht recht, wenn er den Krieg im Sudan als aufziehende Katastrophe für Deutschland und Europa wertet? Serge & Ludger kontern Lanz & Precht.
GoLivekabarett und Talk auf Tuchfühlung: Dieser Mittwochabend kommt noch einmal im bewährten Gewand und mit brandneuer Folge daher, bevor Ludger in die Sommerpause geht. In „Ludgers Welt“ steckt diesmal Hochbrisantes: Eine renommierte amerikanische Uni hat kürzlich mit einer Veröffentlichung zu Impfschäden aufhorchen lassen, doch statt dies in den Diskurs zu integrieren, wird gemauert – warum? Dr. Stefanie Merse hat sich einen Namen gemacht als Ärztin, die sich in alle Untiefen der Thematik gewagt hat, breit vernetzt ist und regelmäßigen Austausch mit Kollegen pflegt. Auf einem Symposium im Frühjahr mussten auch diejenigen Ärztekollegen, die bis zuletzt auf Linie waren, zugeben: „Ja, da is was!“ Dr. Merse schildert Ludger ausführlich den Stand der Dinge. Ein würdiger Abschluss des ersten Halbjahres 2025, alle Hörer, die in den nächsten Wochen nicht den Hitzetod erleiden, dürfen sich freuen auf Highlights aus „Ludgers Welt“ in der Sommerpause und angriffslustige neue Folgen danach.
Go„Englisch wird die Arbeitssprache, Deutsch reden wir zu Hause“, so in etwa prophezeite es Günther Oettinger; heute zieht Ludger K. auf der Bühne die Englischhörigkeit der Deutschen genüsslich durch den Kakao. Anschließend führt Ludger ein tiefgehendes Gespräch mit einem waschechten Briten: Terry Statham kam in den 80ern als Soldat, er blieb und wurde zum bunten Hund im Münsterland. Sein Blick auf deutsche Politik mit den Augen eines Briten ist spannend wie gnadenlos und hat viel schwarzen Humor in petto. Terry spricht aus, was viele Deutsche nicht mehr zu sagen wagen über Sprachpanscherei, Kastration der freien Rede und Gehirnwäsche. (Wiederholung vom 4. September 2024)
GoEr spielte Bass bei den Beatles, hatte in den Sechzigern mehrere Hits, machte Konstantin Wecker zum Star: Johnny Fischer traf auf seinem Lebensweg als Berufsmusiker alles, was Rang und Namen hatte. Im Gespräch mit Ludger Kusenberg alias Ludger K. führt er uns durch mehr als neunzig Lebensjahre! Als vermeintlich jüdisches Kind wurde er 1939 nach England verschickt, kam später zurück nach Wien und begann von dort aus eine atemberaubende Karriere im Showgeschäft. „Roy Black hat immer geschimpft wie ein Rohrspatz“, weiß Johnny zu berichten über den Mann, der lieber Rocker geworden wäre. Musiker, Arrangeur, Produzent, Verleger – seine Vita schildert Johnny Fischer so gewitzt, so weltgewandt und spannungsvoll, dass Ludger beinahe zu fragen vergisst, wie und wo das Konzert damals gemeinsam mit den Beatles war. Ein Gentleman mit englischem Humor und Wiener Schmäh nimmt uns mit auf Zeitreise. „Oh, Oh, What a Kiss“! (Wiederholung vom 18. September 2024)
GoDas Mozarteum in Salzburg gilt als eine der weltweit renommiertesten Ausbildungsstätten im Bereich der klassischen Musik, Prof. Claudius Tanski gehört dort zu den Lehrmeistern. Ludger Kusenberg alias Ludger K. hat ihn in Salzburg besucht – und kam mächtig ins Staunen. Nicht nur die malerische Kulisse der Stadt besticht, sondern auch das profunde Wissen, in welches Claudius Tanski uns einweiht. Das Gros seiner Studenten bilden hochtalentierte Asiaten mit gänzlich anderem Disziplinverständnis, Salzburg hat von jeher in vielerlei Hinsicht als Stadt einen Sonderstatus, und wenn wir die Geschichte genau nehmen, dann war Mozart kein Österreicher, sondern … Lauschen Sie diesem Gespräch unter Freunden, dann erfahren Sie alles! (Wiederholung vom 23. Oktober 2024)
Go„Wer nicht will, findet einen Grund; wer will, findet einen Weg!“, sagt Sven Schlegelmilch, der gemeinsam mit André Jesse zu den führenden Köpfen zählt von „Bielefeld steht auf“, eine umtriebige Gemeinschaft kritischer Menschen, die regelmäßig auf die Straße gehen, um öffentlich Haltung zu zeigen gegen Missstände. Natürlich hat man sich in der Corona-Zeit gefunden, doch viele Themen blieben: staatliche Übergriffigkeit, außenpolitischer Wahnsinn, ein Gesundheitswesen, das krank macht. Ludger Kusenberg alias Ludger K. leitet diese Folge ein mit aktuellem Livekabarett und spricht dann mit seinen zwei bestens aufgelegten Gästen über die Wichtigkeit, den Hintern hochzukriegen, zu informieren, Dialogbereitschaft zu zeigen. Der Knaller: Es kam auf einer Bühne sogar mal zu einem offenen Gespräch mit Vertretern der Antifa. Spätestens seitdem gilt: Bielefeld – gibt’s ja gar nicht (Wiederholung vom 20. November 2024)
Go„Ich habe irgendwann angefangen, Menschen meine Meinung zu sagen“, sagt Jens Lehrich, den viele kennen als Moderator des TV-Formats „Fair Talk“, welches im Internet eine enorme Reichweite hat. Jens hat als klassischer Journalist begonnen, entwickelte später ein bis heute im Lokalradio sehr erfolgreiches Comedyformat, bevor er abtrünnig wurde – weil er Fragen stellte. Er änderte sein Leben und wurde schicksalhaft zum Moderator. „Ich würde niemals meine Zeit dafür verschwenden, andere Leute doof zu finden“, sagt er und meint damit, dass jeder Einzelne von uns sich Resonanzräume schafft, die ihn im Leben glücklich machen oder eben nicht. Da Ludger einen sehr ähnlichen Lebensweg beschritten hat, können die beiden völlig unbefangen plaudern über ihr Dasein in den alternativen Medien, über Streitpunkte und über das verschmitzte Abschiedslächeln des eigenen Vaters. Als Einstieg liefert Ludger einen Auszug aus seinem aktuellen Live-Jahresrückblick „Schluss. Aus. Sense!“ Thema: Trump. (Wiederholung vom 22. Januar 2025)
GoEr ist bekannt für Klartext und scheut keine Auseinandersetzung, er kritisiert heftig die hiesige Einwanderungspolitik, weil er Deutschland liebt – und genau damit bringt er das Weltbild mancher gehörig ins Wanken, denn: Er selbst ist ein Flüchtlingskind, und das sieht man ihm auch an. Serge Menga schert sich wenig um seine dunkle Hautfarbe, sondern begreift sich als Kämpfer für Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit. Den Kontakt zum Kongo, der Heimat seiner Eltern, hat er nie abgebrochen, wohl aber hat er im Laufe der Jahre viele Freunde verloren, jedoch viele andere dafür hinzugewonnen. Mit den Silversterübergriffen in Köln vor neun Jahren ging es los, Serge Menga veröffentlichte kritische Videos, die insgesamt mehrere Millionen Klicks erzielten und ihn ganz nah an die politisch Mächtigen brachten. Mit Ludger Kusenberg alias Ludger K. hat er nicht nur das Sternzeichen gemeinsam, sondern auch (ungefähr) das Lebensalter sowie die Region, in der sie als Kinder aufgewachsen sind, den Hang zu großer Klappe teilen die zwei sowieso! Unbefangen plaudern sie über das beste Deutschland aller Zeiten, über das N-Wort, über Anfeindungen und Zukunftsaussichten und darüber, dass Afrika kein Land ist. (Wiederholung vom 12. März 2025)
GoMoment mal, diese Aufnahme ist tatsächlich schon zehn Jahre alt? Ja, ist sie! Umso erstaunlicher der Effekt, wenn wir uns heute das Programm „Hilfe, ich werd’ konservativ!“ von Kabarettist Ludger K. noch einmal anhören. Im Jahre 2013 feierte er damit Premiere in Dieter Hallervordens Berliner Theater Die Wühlmäuse, die Aufzeichnung gab’s etwas später. Danach wurde es für Ludger immer enger in der Kleinkunstwelt, denn: Spott über das Thema Klimawandel? Kritik an unserer Einwanderungspolitik? Das darf man nicht als deutscher Künstler! Ludger hat’s durchgezogen, sein Weg zu uns begann mit diesem Kabarettprogramm – vor genau zehn Jahren. (Wiederholung vom 29. März 2023)
GoEin Werbefachmann für Shoppingcenter hasst Shoppingcenter, ein Dachdecker und sein Vater verlieren Fassung und Faden, und die Betreiberin eines Beautysalons ruft: „Die Maske muss fallen!“ Zwischendrin versetzt eine Frau aus dem Publikum Moderator Ludger K. in Todesangst. Unterm Strich sind sich alle einig: Uns steht als Gesellschaft einiges bevor. Eine Gesprächsrunde vor Livepublikum mit Freude am Tumult. Der Deutschlandfunk würde solch eine Aufzeichnung wohl nie ausstrahlen – wir schon. Den Grimme-Online-Award 2022 haben wir so gut wie in der Tasche! (Wiederholung vom 19. Oktober 2022)
GoDie Mohren in Berlin sind Geschichte, aber: Hätte man die Mohrenstraße nicht genau deswegen niemals umbenennen dürfen? Ludger Kusenberg alias Ludger K. und Serge Menga sind zurück aus der Sommerpause und plaudern unverblümt unter anderem über den neusten Triumph der Sprachpolizei in der Hauptstadt, über die unsägliche Forderung eines Berufsklugschwätzers nach einem sozialen Pflichtjahr für Rentner und über die vielen Hitzetoten, die uns der diesjährige Sommer vor allem in Hamburg-Bergedorf beschert hat. Licht aus, Spott an!
GoWer die alternativen Medien verfolgt, kommt an einem Thema nicht vorbei: Blackout. Das Szenario eines weitreichenden Stromausfalls ist für viele nur logische Folge der hiesigen Energiepolitik – und dann? Terry Statham verbringt jeden Winter in Portugal, mindestens sechs Monate am Stück, und im Frühjahr 2025 war er hautnah dabei, als die gesamte iberische Halbinsel zappenduster wurde. Droht das auch bei uns? Welche natürlichen Reflexe gibt es in einem solchen Fall? Terry ist ein weltgewandter Brite, der in Deutschland sesshaft wurde, im Gespräch mit Ludger über den diesjährigen großen Blackout in Portugal nimmt er kein Feigenblatt vor den Mund.
In einer Notsituation können Menschen zu Bestien werden, die „zur Not für eine Flasche Wasser töten“, sagt er. In Portugal lief alles nur noch mit Bargeld, einige wurden reich, andere handgreiflich, und es gab keine Chance, an verbindliche Informationen zu kommen. Was in dieser Lage nach seiner Auffassung für eine bestimmte Gruppe am schlimmsten war, wird manche beim Zuhören mächtig überraschen …
GoStändig wird irgendwo gewählt in Deutschland, jüngst in NRW, doch kaum jemand weiß: Was ist eigentlich erforderlich, um mit einer eigenen Partei an den Start zu gehen? Serge Menga weiß Bescheid, denn vor knapp zehn Jahren war er zuerst unabhängiger Kandidat, gründete dann eine Partei – und verließ diese am Ende ernüchtert. „Wir Menschen stehen uns oft selbst im Weg“, resümiert er und zieht zudem gnadenlos Bilanz beim Blick auf das Jubiläum zehn Jahre „Wir schaffen das“. Gleich zu Beginn beichtet er Ludger im Vertrauen, welch prominenten Bundespolitiker er letzte Woche persönlich traf, und Ludger outet sich als Fan von Ricarda Lang. Ein Gespräch im Zeichen von Liebe, Klartext und Willkommenskultur.
GoVor zwei Jahren wurde seine Tochter Opfer eines Messermörders, ganz Deutschland war erschüttert. Statt sich zurückzuziehen, ging Michael Kyrath in die Offensive, sprach unter anderem bei Markus Lanz offen über die fatale deutsche Einwanderungspolitik. In der ersten Folge des ARD-Formates „Klar“ war er Gesprächspartner von Julia Ruhs, und das gefiel einigen im NDR so gar nicht. Was sagt Michael Kyrath zur Demission von Julia Ruhs? Wie blickt er auf unser Land, was macht ihn wütend, was gibt ihm Hoffnung? Ludger Kusenberg alias Ludger K. hat Michael kennengelernt und sich anstecken lassen von seinem Motto: Aufgeben ist keine Option.
Go„Gerade noch gutgegangen“, denken etablierte Parteien aktuell mit Blick auf das Ruhrgebiet und Ludwigshafen, wo alternative Kandidaten als Bürgermeister teils nach Gutsherrenart verhindert werden konnten. Ludger K. und Serge Menga legen ihre Finger in die Wunden und berichten aus den inneren Zirkeln der Wahlfanale an Rhein und Ruhr. Der frisch verknackte Nicolas Sarkozy ist ebenfalls Thema, er wird – da ist Serge Menga sicher – niemals à la Didi in Sträflingskleidung auf einem Hochbett hocken. Ebenfalls im Gespräch dabei: Gaddafi, Kimmel und Kirk. Im Sportfernsehen würde man sagen: eine pickepackevolle Sendung, passend zum Oktoberfest.
GoDie Welt der Drohnen ist längst keine Science-Fiction mehr: Drohnen sorgen gerade für viele Schlagzeilen, sie sind unverzichtbar etwa zur richtigen Erschließung von Grundstücken bei öffentlichen Bauvorhaben, können aber auch zur Gefahr werden. Was dann? Kann ich als Privatperson einfach so eine Kamera beim Polterabend über meinen Garten fliegen lassen? Und wie ist es Google nur gelungen, so schnell den ganzen Erdball zu erschließen? Kurt Rieck vertreibt Drohnen im großen Stil, das von ihm samt Kompagnon betriebene Firmengelände hat sogar einen eigenen Flugplatz. Im Gespräch mit Ludger Kusenberg alias Ludger K. nimmt er uns mit in die Drohnenwelt, erklärt Qualitätsunterschiede und verrät, dass Drohnen viele Hindernisse überwinden können, aber manchmal an bürokratischen Hürden scheitern.
Go„Ich allein hätte mich nie an dieses Thema rangetraut“, sagt Ludger Kusenberg alias Ludger K. mit Blick auf die Foltertat von Wickede – gemeinsam mit Serge Menga jedoch ist das anders. Was war passiert? Ein Adoptivkind quält die eigene Ziehmutter, eine SPD-Lokalpolitikerin, fast zu Tode und kommt straffrei davon. Darf man über die Herkunft des Kindes reden? In der Analyse verblüfft Serge mit seiner eigenen Lebensgeschichte, die in ihren Ursprüngen erstaunliche Parallelen aufweist zu derjenigen der Täterin. Ebenso knöpfen sich die zwei das perfide Chatgesetz vor, welches gerade von der EU auf den Weg gebracht wird, um staatlicherseits private Textnachrichten mitlesen zu können – angeblich zum Schutze der Allgemeinheit.
Zu Beginn trägt Ludger eine Zuhörerzuschrift vor, die das ungleiche Gespann mächtig gefreut hat.
GoIn Holland wird gewählt: Geert Wilders hatte die Regierungskoalition platzen lassen, nun muss das Volk am 29. Oktober 2025 außerplanmäßig wieder ran. Am Thema Einwanderung riss das Zweckbündnis. War es klug von Wilders, alles auf eine Karte zu setzen? Serge Menga, der jahrelang in den Niederlanden gelebt hat und die Sprache fließend beherrscht, sagt: „Wilders hat alles richtig gemacht, er wird gestärkt aus der Sache hervorgehen.“ Im Gespräch mit Ludger Kusenberg alias Ludger K. lässt uns Serge teilhaben auch an Erfahrungen aus der eigenen Familie, denn die lebt teilweise noch immer in Amsterdam. Ein spannender Blick ins Nachbarland von innen nach außen und wieder zurück.
Ludger weist zu Recht darauf hin, dass die Geschehnisse dort eine Blaupause sein können für das, was uns in Deutschland erwartet. Nebenbei plaudert das ungleiche Gespann auch noch über den unfassbaren Vorschlag, eine Wehrpflicht im Losverfahren einzuführen.
GoDie Stadt Magdeburg wird gerne unterschätzt. Ludger Kusenberg alias Ludger K. war als Kabarettist vor Ort und traf den Medienunternehmer Thomas Wischnewski, einen waschechten Magdeburger. Seine „Kompakt Zeitung“ ist in schwierigen Zeiten an den Start gegangen und hat sich behauptet. Das Blatt ist auch deshalb etwas Besonderes, weil Thomas Wischnewski sich von keiner Seite vereinnahmen und von Zeitgeistern nicht erschrecken lässt. Ein Gespräch über neue Medien und über Magdeburg als ehemalige Stadt des Barock, als Blaupause für fallende Brandmauern und als ruhestiftende Heimat. Mit Livekabarett geht die Sendung los.
GoPremiere bei Schwarzweiß: Zum ersten Mal begrüßt Ludger Kusenberg alias Ludger K. seinen Freund Serge Menga nicht vis-à-vis im heimischen Büro, sondern in dessen Geburtsheimat, der Demokratischen Republik Kongo, per Live-Schalte. „Deutschland ist ein Thema in Kinshasa“, sagt Serge und meint damit nicht nur den Umstand, dass Dauerstau und unzuverlässige Busse inzwischen mächtig an all das erinnern, woran wir uns in Deutschland grad gewöhnen müssen.
Warum eigentlich kommen so viele Menschen aus Syrien nach Deutschland und kaum jemand aus dem Kongo? Wie sind die dortigen Verhältnisse und das Preisniveau? Ludger staunt nicht schlecht, als ihm Serge verrät, dass in Kinshasa jede Menge Geschäftsleute aus aller Welt sesshaft wurden und ihre Religion frei ausüben können. Ein Gespräch über Fakten, Vorurteile und Chinesen.
GoDiese Folge beginnt mit aktuellem Live-Kabarett: Ludger Kusenberg alias Ludger K. nimmt sich die Causa Norbert Bolz zur Brust. Der Berliner Professor musste wegen eines X-Posts beinahe eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen, Ludger K. rückt das Geschehen genüsslich in sein sarkastisches Scheinwerferlicht. Das anschließende Interview ist nicht minder spannend: Thomas Beimel ist Fachmann für Datensicherheit und rät allen Nutzern von Mac und Windows: „Steigen Sie um!“ Was macht das Betriebssystem Linux zur perfekten Alternative? Welche Vorteile bietet es? Ist es kompliziert?
Thomas Beimel weiht uns ein in die effektivsten Möglichkeiten, die eigenen Daten sicherer zu machen, getreu seinem Motto: „Technik soll dem Menschen dienen, nicht Zeit und Daten rauben.“
GoKatrin Klug aus Aalen möchte Menschen ermuntern, auch und gerade dann ihr Leben komplett neu aufzustellen, wenn sie nicht mehr zu den ganz Jungen gehören, denn sie sagt: „Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu beginnen.“ Als ehemalige Stewardess ist sie vertraut mit einem ständigen Auf und Ab und hat nun ihre Bestimmung gefunden als „Mentalarchäologin“. Was es damit auf sich hat und warum Schuldfragen ganz neu gedacht werden müssen, das verrät sie im Gespräch mit Ludger Kusenberg, den sie zu sich nach Hause eingeladen hat.
GoDer November hatte einiges zu bieten – auch Themen, die im Mainstream fast unbehandelt blieben. Wussten Sie, dass Bundespräsident Steinmeier zu Monatsbeginn auf großer Afrikatour war? Unter anderem ging es um ein Eisenbahnprojekt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, das wertvolle Vorkommen erschließen helfen soll. Der dort geborene Serge Menga ist da natürlich ein perfekter Kenner: Im Gespräch mit Ludger informiert er, welche Rohstoffe vorhanden sind, was die USA damit zu tun haben und warum zwar die Hauptstadt Kinshasa inzwischen sehr international daherkommt, aber der Osten mit seinen reichhaltigen Bodenschätzen eher mit Vorsicht zu genießen ist. Dass sich die beiden dann auch noch die Rede des Bundespräsidenten vom 9. November vorknöpfen, versteht sich von selbst. Ein Gespräch über „unsere Demokratie“, Voodoo beim Fußball, Parteiverbot und Gewalt in Gießen.
GoDiesmal ist in „Ludgers Welt“ noch mal alles drin, bevor es in eine kleine Weihnachtspause geht: Zu Beginn gibt’s Livekabarett mit einer dicken Watschn für Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, danach ein Gespräch mit Tiefsinn und Überraschungen. Wussten Sie, dass ganz aktuell der Vatikan das Lateinische als Amtssprache abgesetzt hat? Buchautor Wolfgang J. Friedl geht einen anderen Weg und hat der vermeintlich toten Sprache ein Buch gewidmet. Sie werden staunen, wer sich im Einband mit einem Gruß als Fan dieses Buches zu erkennen gibt: unter anderem Thilo Sarrazin, Alexander Wendt und Torwartlegende Sepp Maier. Ludger Kusenberg alias Ludger K. ist mit dem Autor befreundet, sein Buch „Rom ruft an: Es klingelt bei dir” lebt von lateinischer Lebenskunst, die so aufbereitet ist, dass jeder auch ohne Lateinkenntnisse schmunzeln und lernen kann.
GoWer die alternativen Medien verfolgt, kommt an einem Thema nicht vorbei: Blackout. Das Szenario eines weitreichenden Stromausfalls ist für viele nur logische Folge der hiesigen Energiepolitik – und dann? Terry Statham verbringt jeden Winter in Portugal, mindestens sechs Monate am Stück, und im Frühjahr 2025 war er hautnah dabei, als es auf der gesamten Iberischen Halbinsel zappenduster wurde. Droht das auch bei uns? Welche natürlichen Reflexe gibt es in einem solchen Fall? Terry ist ein weltgewandter Brite, der in Deutschland sesshaft wurde, im Gespräch mit Ludger über den diesjährigen großen Blackout in Portugal nimmt er kein Feigenblatt vor den Mund. (Wiederholung vom 10. September 2025)
In einer Notsituation können Menschen zu Bestien werden, die „zur Not für eine Flasche Wasser töten“, sagt er. In Portugal lief alles nur noch mit Bargeld, einige wurden reich, andere handgreiflich, und es gab keine Chance, an verbindliche Informationen zu kommen. Was in dieser Lage nach seiner Auffassung für eine bestimmte Gruppe am schlimmsten war, wird manche beim Zuhören mächtig überraschen …
GoDie Welt der Drohnen ist längst keine Science-Fiction mehr: Drohnen sorgen gerade für viele Schlagzeilen, sie sind unverzichtbar etwa zur richtigen Erschließung von Grundstücken bei öffentlichen Bauvorhaben, können aber auch zur Gefahr werden. Was dann? Kann ich als Privatperson einfach so eine Kamera beim Polterabend über meinen Garten fliegen lassen? Und wie ist es Google nur gelungen, so schnell den ganzen Erdball zu erschließen? Kurt Rieck vertreibt Drohnen im großen Stil, das von ihm samt Kompagnon betriebene Firmengelände hat sogar einen eigenen Flugplatz. Im Gespräch mit Ludger Kusenberg alias Ludger K. nimmt er uns mit in die Drohnenwelt, erklärt Qualitätsunterschiede und verrät, dass Drohnen viele Hindernisse überwinden können, aber manchmal an bürokratischen Hürden scheitern. (Wiederholung vom 8. Oktober 2025)
GoSelten war eine Folge von „Schwarzweiß: Gespräch im Graubereich“ so besinnlich, so harmonisch und so nachdenklich machend wie die heutige Spezialausgabe an Heiligabend. Ludger Kusenberg und Serge Menga tauschen ihre Festtagserinnerungen aus, und die haben es vor allem bei Serge in sich. Kongo, Frankreich, Schweiz, Holland, Deutschland mögen grundverschiedene Länder sein, doch an Weihnachten ist vieles gleich. Ein Gespräch über Esskultur, Christentum, Freddy Quinn auf hoher See und einen Fahrraddieb am Niederrhein.
GoSpezieller könnte eine Spezialfolge nicht sein: Ludger präsentiert uns zum Jahresausklang eine von ihm selbst erstellte Hitliste. Wussten Sie, dass Hollywoodstar Sylvester Stallone in knapp hundert Filmen mitgewirkt hat als Schauspieler, Autor oder Regisseur? Die Musik daraus kann sich hören lassen, wenngleich auffällt, dass die bekanntesten und besten Stücke auf eine Rolle zurückgehen: „Rocky“. Aber nicht nur daraus soll in dieser Sendung musikalisch zitiert werden. Freuen Sie sich auf große Gefühle, kleine Überraschungen und einen singenden Frankie, der nicht Sinatra heißt. Ach ja: Aktuelles Livekabarett zu Beginn gibt’s obendrein. Kommen Sie gut ins neue Jahr!
Go„Die Welt wird immer afrikanischer“, meint Markus Lanz in einer aktuellen Folge des Podcasts „Lanz & Precht“, die sich komplett mit dem Kontinent Afrika beschäftigt und unter anderem deutsche Kolonialverbrechen zum Thema hat. Eine Steilvorlage für unser schwarzweißes Doppel aus Serge Menga und Ludger K., die minutiös und kenntnisreich das Gesagte prüfen, ohne sich dabei über ihre prominenten Kollegen erheben zu wollen. War der berühmte Niederschlag des Herero-Aufstands, dem kürzlich in Namibia erstmals ein Gedenktag gewidmet war, wirklich ein Genozid? Ist der Senegal wirklich, wie von Lanz mehrfach zu hören, ein „Hort der Stabilität“? Hat Precht recht, wenn er den Krieg im Sudan als aufziehende Katastrophe für Deutschland und Europa wertet? Serge & Ludger kontern Lanz & Precht. (Wiederholung vom 25. Juni 2025)
GoThema dieser Ausgabe ist die Kunst des Kuchenmachens und ebenso die Kunst, mit der Kunst des Kuchenmachens einen erfolgreichen Betrieb durch schwierige Zeiten zu führen. Im schwäbischen Aalen erfreut sich die Konditorei Schieber großer Beliebtheit, obwohl – oder gerade weil – man dort äußerst traditionell vorgeht und sich nicht jeder Zeitgeistleckerei ausliefert. Gründer und gleichsam Betreiber ist Wolfgang Schieber, der auch abseits der Theke ein aufrechter Typ ist mit kerngesunden Ansichten. Ludger Kusenberg alias Ludger K. traf ihn vor Ort zum Tortenrapport. Ein Gespräch über Zucker, Erdbeeren und Roderich Kiesewetter. (Wiederholung vom 7. Mai 2025)
GoVor fünf Jahren staunten Hunderttausende in Berlin nicht schlecht: Robert Kennedy Jr. kam plötzlich auf die Bühne bei der von Michael Ballweg organisierten Corona-Demo und nahm kein Blatt vor der Mund. Direkt neben ihm: Peter Herrmann, seit dreißig Jahren Dolmetscher. Er übertrug die Worte Kennedys live ins Deutsche. Wie es dazu kam, erzählt er heute Ludger Kusenberg alias Ludger K. Die beiden kennen und schätzen einander, Ludger entlockt seinem Gast viele persönliche Ansichten und Einblicke das Thema Gesundheit betreffend und zum aktuellen Gesundheitsminister der USA, dessen pharmakritischer Haltung unsere Mainstreammedien zumeist mit Verachtung begegnen. Eingeleitet wird diese Folge wieder mit schmissigem Livekabarett, natürlich passend zum heutigen Thema. Eine Begegnung zwischen Widerstand, Wasserquellen und dem ZDF-„Heute-Journal“. (Wiederholung vom 2. April 2025)
GoDie Stadt Magdeburg wird gerne unterschätzt. Ludger Kusenberg alias Ludger K. war als Kabarettist vor Ort und traf den Medienunternehmer Thomas Wischnewski, einen waschechten Magdeburger. Seine „Kompakt Zeitung“ ist in schwierigen Zeiten an den Start gegangen und hat sich behauptet. Das Blatt ist auch deshalb etwas Besonderes, weil Thomas Wischnewski sich von keiner Seite vereinnahmen und von Zeitgeistern nicht erschrecken lässt. Ein Gespräch über neue Medien und über Magdeburg als ehemalige Stadt des Barock, als Blaupause für fallende Brandmauern und als ruhestiftende Heimat. Mit Livekabarett geht die Sendung los. (Wiederholung vom 29. Oktober 2025)
GoDas Dreamteam ist zurück aus der Winterpause: In ihrer ersten Folge des neuen Jahres nehmen sich Ludger K. und Serge Menga wie gewohnt aktuelle und generelle Befindlichkeiten des Weltgeschehens zur Brust. Ein Schwerpunkt ist der Blick nach Grönland, Ludger war mehrfach dort und kann einiges berichten über das besondere Leben auf der größten Insel der Welt. Aber auch strategisch wissen die beiden die Entwicklung richtig einzuordnen, Hawaii und Panama lassen grüßen.
Überdies erschüttert ganz aktuell das Finale des Afrika-Cups die Gemüter, es gab Krawall, jede Menge Emotion und (man glaubt es kaum) auch Rassismus, als Marokko und der Senegal am 18. Januar aufeinandertrafen. Ludger gibt die Pässe, Serge trifft in den Winkel – gut, dass es bei uns im Radio keinen Videoschiedsrichter gibt.
GoIn dieser Ausgabe geht’s um Geld und Macht und Politik: Politaktivist Serge Menga erzählt uns unverblümt, was hinter den Kulissen abgeht, wenn er als Redner auf der Bühne steht und Größen wie Alice Weidel persönlich begegnet. Überdies sprechen die zwei über die Meldung, dass im letzten Jahr noch mehr als 50 Millionen D-Mark (!) in Euro umgetauscht wurden. „Ich habe die D-Mark geliebt!“, sagt Serge, Ludger lästert über den Karlspreis für Mario Draghi und führt am Schluss noch einen merkwürdigen aktuellen Mini-Rassismus-Skandal in England an, an dem eine Deutsche beteiligt ist.
Go„Ich war der totale Schulmediziner“, sagt Dr. Alina Lessenich über sich selbst und ihre Anfänge als Forscherin im Bereich Gesundheit. Ihr Lebenslauf ist voller spannender Wendungen: Sie begann in der Veterinärmedizin und half Pferden auf die Sprünge mit Akupunktur – bald fragte sie sich, ob ihre Erkenntnisse auch Menschen helfen können, und stellte erstaunliche Parallelen fest. Dann sattelte sie um, forschte intensiv zum Thema Parkinson und kam der besonderen Bedeutung des Gehirns auf die Spur. Ein Gespräch über Mikronährstoffe, über die Wichtigkeit regelmäßiger Entgiftung und das Geheimnis des richtigen Schlafens. Zu Beginn gibt’s einen Ausschnitt aus Ludgers brandneuem Solokabarettprogramm, und Frauke Brosius-Gersdorf kommt da nicht besonders gut weg …
Go„Serge, du siehst blass aus“, stellt Ludger gleich zu Beginn fest – kein Wunder, denn Serge Menga hat in den letzten Tagen mal wieder etliche Kilometer abgerissen als Redner bei Bürgerbefragungen und lässt uns am Status quo teilhaben im Superwahljahr 2026. Themen in dieser Ausgabe sind ebenfalls der jüngste „Affenfauxpas“ von Donald Trump, das Verhör von Tino Chrupalla bei Caren Miosga, öffentliche Sicherheit angesichts von immer mehr Gewalt und die berüchtigte Lifestyle-Teilzeit.
GoAuch dieses Jahr war Ludger K. auf der Berlinale: „Manches dort ist Wokeness weit über der Schmerzgrenze“, sagt er, „aber man findet zuweilen auch ein paar tolle filmische Perlen.“ Zwei brandneue Filme haben Ludger regelrecht aus dem Sitz gerissen vor Begeisterung, natürlich verrät er seinem Kumpel Serge Menga und uns, welche das sind und warum. Mit Karneval hat man oben an der Spree bekanntlich nix zu tun, doch auch allgemein muss die Frage erlaubt sein: Was hat der heutige Karneval überhaupt noch mit klassischem Karneval zu tun? Trump-Verhöhnung? Na klar! Wirkliche Systemkritik? Fehlanzeige! Da war es sogar auf der Münchner Sicherheitskonferenz erheblich lustiger. Wie immer ein heiterer Plausch über nicht ganz unernste deutsche Befindlichkeiten.
GoThüringens Mario Voigt ist als Plagiator überführt – und bleibt trotzdem Ministerpräsident. Eine Steilvorlage für Ludger Kusenberg alias Ludger K., der das Thema zu Beginn dieser Folge vor Livepublikum genüsslich ausschlachtet. Danach geht’s etwas ruhiger zu, aber gleichsam hochspannend und überraschungsreich, denn Ludgers Gesprächsgast ist ein echter Haudegen. Holger Stenger führt in Aschaffenburg eine Kneipe, die im besten Sinne an alte Zeiten erinnert: kein Internetempfang und rustikales Interieur in einem Haus, das mehr als 500 Jahre auf dem Buckel hat. Als Freigeist und Sänger mit Joe-Cocker-Stimme ist Holger in seiner Heimat wohlbekannt, eckt gern auch mal an und hätte bis Corona nie damit gerechnet, als Kneipier noch mal hinter der Theke zu stehen. Ein starker Typ mit gebrochenem Lebenslauf, doch mit intaktem Rückgrat und klarem Blick geradeaus.
GoWie immer widmen sich Serge und Ludger den Themen dieser Tage mit besonderem Gespür für das Sonderbare und, wenn’s sein muss, auch mal mit deftigem Galgenhumor. Welche Route kann man noch fliegen, wenn kriegsbedingt mehrere Lufträume auf lange Sicht gesperrt sind? Ist das Problem des ZDF künstliche Intelligenz oder doch eher reale Blödheit? Und apropos Real: Was war da los mit dem (vermeintlichen) Rassismus-Vorfall zwischen Madrid und Lissabon in der Fußball-Champions-League? Mächtig was los in der Welt – umso erstaunlicher, dass auch ein Vorausblick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg noch seinen Platz findet in dieser prallvollen Plauderstunde.
GoIn dieser Folge legt Ludger los wie die Feuerwehr und richtet vor Livepublikum seinen Spott auf ZDF-Mann Elmar Theveßen, der in der aktuellen KI-Affäre des ZDF nachträglich eine besonders nachtragende Rolle spielt. Danach folgt ein Gespräch, das eine unglaubliche Lebensgeschichte offenbart: Oliver Brünner wurde mit der Nabelschnur um den Hals gewickelt zur Welt gebracht, satte fünfzehn Minuten sollen vergangen sein bis zu seinem ersten Atemzug. Die Folge: Hirnschädigung durch Sauerstoffentzug, dadurch schwere motorische Beeinträchtigungen, die wir als „spastische Lähmung“ kennen. Das betrifft natürlich auch und vor allem das Sprachzentrum. Sein Leben als Heranwachsender und später als Berufstätiger war von viel Seelenunheil begleitet und davon, dass immer wieder gesagt wurde: „Das kannst du nicht, das geht so nicht, das wird nichts!“ Heute steht Oliver Brünner regelmäßig vor großem Publikum und ist das, was man einen Speaker nennt. Ludger erkundet, wie es zu der spektakulären Wende kommen konnte.
Go„Die Menschen in Rheinland-Pfalz sind ‚on fire‘!“, sagt Serge Menga mit Blick auf die am Wochenende anstehende Landtagswahl. Der Mann weiß Bescheid, denn er war und ist vor Ort bei vielen Bürgerdialogen dabei, traf zum Beispiel in Ahrweiler auf Menschen, die alles verloren haben. Ludger fragt ihn als Wahlkampf-Insider: Gibt es überhaupt noch spezifische Landesthemen, oder steht alles im Zeichen der großen Politik? Welche Machtoptionen sind erkennbar? Und vor allem: Was, bitte schön, ist aus der FDP geworden?! Als groteske Erlebniskirsche obendrauf erzählt Serge davon, wie er auf der Straße von einer „Oma gegen rechts“ als „bemitleidenswertes Objekt“ verunglimpft wurde und wie charmant er darauf zu reagieren wusste. Diese Folge steht also ganz im Zeichen einer ungeschminkten Berichterstattung, das gibt’s in dieser Form nur hier!
GoKrebs gilt als absolute Horrordiagnose, die viele sofort zu harten Gegenmaßnahmen veranlasst – oft zu Unrecht, sagt Lothar Hirneise, der sich intensiv und international mit dem Thema beschäftigt hat. Er lehnt Chemotherapie nicht komplett ab, hat aber in Russland, China und vor allem in Mexiko erlebt, dass es auch andere Wege gibt. Warum spielen diese in Deutschland kaum eine Rolle? Ludger Kusenberg lauscht interessiert, lässt seinen spannenden Gast aber nicht kritiklos gewähren und hakt immer wieder nach: „Was ist denn mit den vielen Menschen, die mit Schulmedizin den Krebs besiegt haben?“ Ludger K. wird zu Yogeshwar und befragt einen Krebsforscher, entlockt ihm (Zu-)Geständnisse wie auch eine faszinierende Geschichte aus Linz, wo eine Praxismitarbeiterin den Patienten ihre Diagnose einfach verschwieg.
GoEr gilt vielen fast schon als Ikone: Dirk Sattelmaier hat sich einen Namen gemacht während der Corona-Jahre als Kämpfer für die Freiheit. Diesmal ist Ludger Kusenberg alias Ludger K. bei ihm zu Gast in dessen Kölner Kanzlei: Eine gute Gelegenheit, auch mal den Menschen hinter den Akten vorzustellen. In Köln gibt es den Ausdruck „Schäl Sick“ für die (vermeintlich) falsche Rheinseite, und irgendwie scheint es auch Dirks Schicksal zu sein, immer wieder auf genau derjenigen Seite zu stehen, die angegriffen, bloßgestellt, ungerecht behandelt wird. „Im Zweifel FÜR die Meinungsfreiheit!“, sagt Dirk Sattelmaier während des Gesprächs – starker Typ, starke Statements. Sie werden überrascht sein, was der Mann abseits seines anwaltlichen Schaffen sonst noch alles auf die Beine stellt …
GoAuch das Format „Schwarzweiß“ geht im Kontrafunk allmählich in die Zielgerade, doch von Müdigkeit keine Spur bei Ludger und Serge. Wolfgang Kubicki will auf den FDP-Thron? Vielleicht das entscheidende Wendemanöver für die Liberalen! Die Demokratische Republik Kongo qualifiziert sich für die WM? Riesenchance für Afrika! Alle Männer sollen gefährliche Rüpel sein? Schluss mit der Stigmatisierung jedweder Männlichkeit! Dass Kanzler Merz neulich schnippisch fragte, welche Länder auf der Welt besser seien als Deutschland, nehmen Ludger und Serge zum willkommenen Anlass, von ihren jüngsten Erlebnissen zu berichten in der Normandie und im fernen Japan. Bestimmt werden einige staunen über die Info, dass japanische Züge keineswegs in jeder Hinsicht den deutschen überlegen sind. Ein Plausch prallvoll mit beruhigender Hektik, sanftem Gebrüll und patriotischem Fernweh.
GoMerken Sie sich folgende Seite: www.schwarzweisspodcast.de. Zwar begrüßt Ludger K. diesmal im Kontrafunk zum vorerst letzten Mal am Mittwochabend knapp fünfzehn Millionen Zuhörer (mindestens), aber: Es wird weitergehen, und auf besagter Seite gibt’s aktuelle Informationen. Zum Finale im Kontrafunk verschmelzen die Formate „Ludgers Welt“ und „Schwarzweiß“ mit Serge Menge zu einer Liaison de luxe mit überraschendem Insiderwissen aus der Politik und einer liebevollen Watschen für Justizministerin Stefanie Hubig samt ihrer neusten Catcalling-Gesetzesvorlage. Bleiben Sie umsichtig in alle Richtungen, denn die Welt da draußen ist ein Dschungel. Auf Wiederhören!
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