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Wirtschaft und Gesellschaft

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Freiheit, Wohlstand und Sicherheit: die Grundbedingungen dafür,dass man in einem Land gut und gerne lebt, sind über das Geld miteinander verbunden. Doch was genau tragen Markt und Staat zum Funktionieren der Gesellschaft bei?

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Wirtschaft und Gesellschaft: Geldschleuder Berlin

24. Juni 2025

Abgeordnete des Bundestages bekommen ihr Geld gewissermaßen automatisch. Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar eröffnet im Gespräch mit Frank Wahlig eine interessante Sichtweise: Der Berliner Politkosmos ist eine Geldverteilmaschine. Wer einmal ein Rädchen darin ist, möchte weiter Rädchen sein: als Lobbyist, als Mitglied einer NGO oder als treuer Diener der Mächtigen seiner Partei.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Neue EU-Altautoverordnung

1. Juli 2025

Der Gebrauchtwagenhandel stöhnt, der Autoverkauf wird zur Schikane, die EU greift in das Eigentum der Bürger ein. Derzeit herrscht Aufregung wegen einer neuen Altautoverordnung, die in Brüssel diskutiert wird. Denkbar ist ein Zwangsgutachten, bevor ein Auto verkauft werden darf. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs der EU-Regulierung. Immer neue Regeln, Gebote und Verbote prasseln auf die Wirtschaft ein. Würgen Bürokraten die Marktwirtschaft ab? Wie steht es um die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft? Stehen wir vor einer KI-Revolution? Antworten hören Sie von Oliver Stock, Herausgeber der Zeitschrift „Business Punk“, die sich auf Zukunftsthemen und Start-ups spezialisiert hat. Außerdem schreibt Stock als Korrespondent für „Weltwoche“ und „Focus“ online und fährt selbst ein altes Auto.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Libertarismus in der Organisationsentwicklung

8. Juli 2025

Ganz dem Titel verpflichtet, veröffentlichte der Ökonom, Ingenieur und Manager Prof. Götz Piwinger sein Buch „Libertarismus in der Organisationsentwicklung“ als freie Publikation ohne Verlag. Was ist der Libertarismus, und wie unterscheidet er sich vom Liberalismus? Inwieweit kann der Libertarismus bei der Organisationsentwicklung behilflich sein? Was können Organisationen von Hayeks Ideen lernen? Wieso ist bei vielen der gesunde Menschenverstand abhandengekommen, und was hat das mit dem Staat zu tun? Hören Sie die Antworten in dieser Sendung.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Die Krise am Bau

15. Juli 2025

Die Ampelregierung war baupolitisch eine Katastrophe: sowohl für Wohnungssuchende als auch für Investoren. Das Bauen wurde komplizierter, bürokratischer und durch die Energiewende auch wesentlich teurer. Die Folge, trotz aller schönen Reden einer Bauministerin, die nicht vom Fach war: Die Anzahl der Bauanträge ging dramatisch zurück. Die Bauunternehmerin Suzanne Hußmann zeigt sich im Gespräch mit Frank Wahlig pessimistisch, was die Zukunft des Bauens betrifft. Als Bauunternehmen haben wir soziale Verantwortung, dem müsse die Politik Rechnung tragen und Reformen zum bürokratiearmen Bauen einleiten, sagt Hußmann.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Der Preis der Aufrüstung

22. Juli 2025

Wer rüsten will, der muss verzichten. Äußere Sicherheit kostet und muss aus dem Inneren finanziert werden. Diese Erkenntnis gab es noch im Kalten Krieg. Im Konflikt mit der Sowjetunion waren die Rüstungsausgaben höher als heute. Nun wird wieder aufgerüstet – aber vor allem über Schulden. Die ohnehin strapazierten Haushalte werden mit Zinslasten weiter an die Grenzen getrieben. Welche Auswirkungen das hat, erklärt Beat Kappeler. Der Ökonom und Wirtschaftsjournalist sieht finstere Zeiten aufziehen. Sollte der Westen nicht entbürokratisieren und den Gürtel enger schnallen, droht ein Niedergang in Dekadenz.

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Sommerfestival – Wirtschaft und Gesellschaft: Hat Deutschland sich schon abgeschafft?

29. Juli 2025

Er ist umstritten, wie es auf „Neudeutsch“ heißt, wenn man sich mit dem, um das gestritten werden soll, erst gar nicht befassen möchte. Dabei arbeitet er mit Fakten, Statistiken und Erfahrungen. Er ist einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Deutschlands. Sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ hat eine Auflage von über zwei Millionen Exemplaren. Es erschien vor fünfzehn Jahren, und jetzt kommt die überarbeitete Neuauflage in den Buchhandel. In der Sendung „Wirtschaft und Gesellschaft“ spricht Dr. Thilo Sarrazin, wie ein Buch die Migrationsdebatte verändert hat, wie der Überbringer schlechter Nachrichten aus der öffentlichen Debatte ausgeschlossen wurde, und Sarrazin wirft einen düsteren Blick in die Zukunft des Landes, sagt aber auch, was sich ändern sollte, damit das Land noch in seinen westlichen Grundzügen erkennbar bleibt. (Wiederholung vom 18. Februar 2025)

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Sommerfestival – Wirtschaft und Gesellschaft: Wie der Staat die Wohlfahrt zerstört

5. August 2025

Im Gespräch mit Prof. Jörg Guido Hülsmann geht es um sein Buch „Die Wirtschaft und das Unentgeltliche“ und folgende Fragen: Was sind unentgeltliche Güter? Wieso ist Schenken nur in einer Marktwirtschaft möglich? Wie zerstört der Staat das menschliche Miteinander und schwächt die Familie? Warum gibt es eine symbiotische Beziehung zwischen unentgeltlichen Gütern und Markt, und ist der Wohlfahrtsstaat schädlich für die Gesellschaft? (Wiederholung vom 14. Januar 2025)

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Sommerfestival – Wirtschaft und Gesellschaft: Hans Kaufmann über Staatsverschuldung

12. August 2025

Die Haushaltskrise wird zur Regierungskrise. Deutschland geht ohne beschlossenen Haushalt ins neue Jahr, in Frankreich ist die Regierung zerbrochen, und in Südkorea wurde sogar kurzzeitig das Kriegsrecht ausgerufen. Der Streit ums Geld wird immer heftiger ausgefochten. Wir begrüßen den Unternehmer, Banker und Ex-Nationalrat Hans Kaufmann. Der Politiker der Schweizerischen Volkspartei malt ein düsteres Szenario der öffentlichen Haushalte. Insbesondere die Verschuldung Frankreichs und Italiens macht ihm Sorgen. Denn Schulden, so Kaufmann, seien die Steuern von morgen. (Wiederholung vom 17. Dezember 2024)

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Wirtschaft und Gesellschaft: Der Sozialstaat als Droge

19. August 2025

Der moderne Staat ist der Sozialstaat. In den letzten fünfzig Jahren ist der Sozialstaat gewachsen und verbraucht Unsummen. Diese Gelder gehen an „Bedürftige“, zugewiesen von immer mehr Beamten, die den Sozialetat verwalten. Dieses System kommt an ein Ende. In Deutschland und in Österreich sind über Sozialleistungen Abhängigkeiten entstanden, die sich nur schwer auflösen lassen. Magister Daniel Witzeling hat sich als Psychologe und Buchautor mit den Auswirkungen des Sozialstaates auf die Menschen befasst. Geld vom Staat kann wie eine Droge wirken. Der Entzug ist notwendig, wird aber für Staat und Bürger hart.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Der Preis der Schönheit

26. August 2025

Das Geschäft mit der Schönheit ist ein Milliardenmarkt. Die Branche boomt. Es geht dabei nicht nur um faltenreduzierende Cremes und Abnehmspritzen, es geht auch um Operationen, es geht um Botox und Hyaluron für straffere Haut und „besseres“ Aussehen. Die Fachärztin für ästhetische und plastische Chirurgie Dr. Mariam Omar aus Berlin spricht über ihre Arbeit am Red Cross War Memorial Children’s Hospital in Kapstadt, über Wünsche und Illusionen ihrer Kunden und über den Preis der Schönheit.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Gibt es Recht ohne Staat?

2. September 2025

Im Gespräch mit Prof. David Dürr geht es um sein Buch „2048 – Schlussbericht“ und folgende Fragen: Wie können innere und äußere Sicherheit ohne Staat bereitgestellt werden? Muss es ein letztes Wort bei Konflikten geben? Wie würden Bedürftige ohne Staat unterstützt? Gibt es Recht ohne Staat, und woher kommt das Recht?

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Wirtschaft und Gesellschaft: Merkels Werk

9. September 2025

Er hat sie studiert und ihr zugehört. Der Frau, die „Wir schaffen das“ sagte und meinte: Viel Spaß mit dem Ärger. Der österreichische Publizist und Bestsellerautor Gerald Grosz meint, Angela Merkel hat die muslimische Massenmigration 2015 gewollt, vielleicht sogar beabsichtigt. Die deutsche Nation, die österreichische Nation sei ihr nichts wert. Im Gegenteil – Merkel wolle die Auflösung der Nationen, so Grosz im Gespräch mit Frank Wahlig.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Angriffe im digitalen Raum

16. September 2025

Der Bildschirm bleibt schwarz, die Maus reagiert nicht, und selbst der Affengriff geht ins Leere. Plötzlich taucht ein Text auf dem Computerbildschirm auf: eine Lösegeldforderung. Kriminelle sind auf dem Rechner und drohen mit der Löschung aller Daten. Diese Gefahr trifft nicht nur Privatnutzer, sondern vor allem Unternehmer. Cyberangriffe können enorme Schäden verursachen, selbst Insolvenzen drohen. Wir sprechen darüber mit Dr. Christoph von Gamm. Der Unternehmensberater für IT-Sicherheit und Strategie erklärt typische Angriffe und welche Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Vor allem aber geht es um die Prävention. Aus seiner Sicht ist nicht die Frage, ob die Attacke kommt, sondern wann.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Woran das Gesundheitssystem krankt

23. September 2025

Carsten Ubbelohde stammt aus altem Berliner CDU-Adel. Sein Vater war Bezirksbürgermeister, er selbst dreißig Jahre lang Mitglied der CDU. Seine Ehrenurkunde für die langjährige Mitgliedschaft nahm er nicht mehr in Empfang, sondern trat der AfD bei. Nun sitzt er seinen ehemaligen Parteifreunden im Berliner Abgeordnetenhaus gegenüber und bringt sich kenntnisreich und engagiert in gesundheitspolitische Debatten ein. In „Wirtschaft und Gesellschaft“ spricht Carsten Ubbelohde über das malade Gesundheitssystem und wie es Besserung erfahren könnte.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Gehört der Elektromobilität die Zukunft?

30. September 2025

Die Zukunft des Autos ist elektrisch. Das jedenfalls meint die Politik. Warum wissen die Verbraucher das noch nicht? Noch immer ist nicht einmal jedes fünfte neue Auto rein elektrisch. Unser Gast Oliver Lauter kennt die Antwort: unkomfortables Laden, schlechte Reichweite und ein Wust an unterschiedlichen Systemen. Der Dieselfahrer Lauter trifft in unserer Sendung auf einen Elektroauto-Pionier. Horst Lüning wurde 2013 zum Tesla-Fan und später zum Tesla-Influencer. Er hat einen ganzen Fuhrpark an E-Autos und reiste damit bereits nach Afrika und ans Nordkap. Lauter und Lüning debattieren die Elektromobilität.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Die gescheiterte Idee, die niemals stirbt

6. Oktober 2025

Immer wieder behaupten Sozialisten, dass die real existierenden sozialistischen Staaten gar keinen richtigen Sozialismus hatten. So jüngst auch Heidi Reichinnek in Bezug auf die DDR. In seinem Buch „Sozialismus: die gescheiterte Idee, die niemals stirbt“ zeigt Dr. Kristian Niemietz auf, dass es drei Phasen im Verhältnis der linken Intellektuellen zu sozialistischen Staaten gibt. Auf die Flitterwochen folgen Ausflüchte, bis es dann zur Behauptung kommt, es sei kein richtiger Sozialismus gewesen. Niemietz erklärt, warum sich die sozialistischen Ideen trotz ihres offensichtlichen Scheiterns weiter halten können.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Wenn man dem Wohlstand den Stecker zieht

13. Oktober 2025

Energie ist die Grundlage für Wohlstand und Wertschöpfung. Das gilt umso mehr, wenn Deutschland an der neuen industriellen Revolution teilnehmen will. Denn die Rechenzentren, die für die KI die Grundlage bilden, sind äußerst energieintensiv. Was für den Körper das Blut ist, ist für die Wirtschaft die Energie. Fließt das Blut nicht mehr durch alle Körperteile, sterben diese Körperteile ab. Mit Prof. Fritz Vahrenholt sprechen wir über das deutsche Energiedesaster, fragen, wie wir in diese Situation geraten konnten, und analysieren, was die Regierung Merz dringend anpacken muss, damit Deutschland nicht zum Entwicklungsland wird.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Eigentum als Grundlage der Freiheit

20. Oktober 2025

Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn so etwas bislang Selbstverständliches wie Eigentum nicht mehr garantiert ist. Deutsche Politiker stellen fest, dass Vermögen ungleich verteilt ist und folgern, dass dieses besser auf jeden Einzelnen verteilt werden müsse. So kommt es, dass höhere Erbschaftssteuer diskutiert wird, dass eine Vermögensabgabe her soll, dass Reiche höhere Steuern und Abgaben entrichten sollen. Prof. Antony Mueller, Wirtschaftswissenschaftler, emeritierter Hochschullehrer an der staatlich brasilianischen Universität UFS, spricht mit Frank Wahlig über das Eigentum als Grundlage der Freiheit.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Chinas neue Stärke

27. Oktober 2025

In letzter Zeit drängt sich das Bild auf, dass der chinesische Drache erwacht sei. Der Drache steht im chinesischen Denken für Reichtum, Glück, für Güte und Intelligenz. Abseits der Poesie ist China inzwischen in der Lage, die USA herauszufordern, mit den Vereinigten Staaten um die weltpolitische und weltwirtschaftliche Führungsrolle zu kämpfen. Nüchtern betrachtet befinden wir uns in einem Kalten Krieg zur Erringung der Vorherrschaft, einen Krieg, an dem wir zwar beteiligt sind, auf den aber Deutschland und Europa wenig Einfluss haben. Über die Wirtschaftskraft Chinas berichtet Uwe Leuschner, der als Logistiker in China gelebt und gearbeitet hat, so auch für die Deutsche Bahn, und das Reich der Mitte nicht nur vom heimischen Schreibtisch kennt.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Das Leid mit der Gesundheit – die kranken Kassen

3. November 2025

Die Krankenkassenbeiträge steigen. Das Gesundheitssystem leidet. Manche Experten sagen, es rausche an die Wand. Zu viele Kranke, zu viele Profiteure – zu wenig Beitragszahler. Warum ist das so? Dr. Lothar Krimmel weiß als Allgemeinmediziner um die Fehler im System der Versorgung. Im Gespräch mit Frank Wahlig spricht er über Versäumnisse der Politik, die Kosten der Migration und wie sich das System der Krankenkassen reformieren ließe. 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Javier Milei - die ersten sechzehn Monate

10. November 2025

In dieser Ausgabe von „Wirtschaft und Gesellschaft“ geht es um Argentinien und Javier Milei. Gast ist Dr. Stephan Ring, Autor des Buches „Die Rettung Argentiniens. Javier Milei: Die ersten 16 Monate“. Im Gespräch geht es um die Maßnahmen des ersten libertären Präsidenten der Welt und die Ergebnisse seiner Reformpolitik. Zudem werden die Zukunftsaussichten für das südamerikanische Land nach den für Milei so erfolgreichen Zwischenwahlen diskutiert.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Kapital sucht Freiheit

17. November 2025

Frank Wahlig spricht mit dem Finanzanalysten Rolf Pieper über den wirtschaftlichen Weg der Bundesrepublik in Zeiten der Krise. Der Finanzberater Pieper erlebt in seinem beruflichen Umfeld, dass immer mehr wohlhabende Kunden nach Wegen fragen, wie man sein Vermögen erhalten und es außer Landes in Sicherheit bringen kann. Menschen und Kapital suchen nach einem Weg, das Land zu verlassen. Und dieser Weg wird von vielen gefunden und eingeschlagen.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Kehrt die Planwirtschaft nach Ostdeutschland zurück?

24. November 2025

Die deutsche Wirtschaft schwächelt. Auch im Oktober steigt die Zahl der angemeldeten Insolvenzverfahren. Laut Statistischem Bundesamt sind es 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für Ostdeutsche entsteht der Eindruck, beispielsweise wenn man auf das Gebäudeenergiegesetz oder die Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes schaut, dass die sozialistische Planwirtschaft als Klimaplanwirtschaft zurückkehrt und dass Subventionen und Interventionen die Freiheit des Marktes zerstören. Im Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Saskia Ludwig geht es um die wirtschaftliche Entwicklung in Brandenburg als Beispiel für die Bundesrepublik.

Dr. Saskia Ludwig war Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Brandenburger Landtages und gehört seit dieser Legislaturperiode dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages an.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Die Psychologie der Politik

1. Dezember 2025

Der Autor des Buches „Die Erlöser: Eine kurze Psychologie der Politik“, Dr. Andreas Tiedtke, behandelt im Gespräch die Abgrenzung zwischen Praxeologie und Psychologie und warum die politische Krise unserer Zeit eine geistig-seelische Krise ist. Es geht um infantile Haltungen wie Schuld, Scham, Ungenügen und Angst, die dazu führen, dass Menschen über andere Macht ausüben. Zudem wird erörtert mit Rückgriff auf Murray Rothbards Doppelstrategie und Idee des Rechtspopulismus, was der Ausweg aus dieser Krise sein kann.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Die Findigkeit Ungarns

8. Dezember 2025

Ungarn wird seit fünfzehn Jahren von Viktor Orbán und seiner Fidesz-Partei regiert. Orbán steht für eine Ungarn-zuerst-Politik. Das Land hat aber eine schlechte Presse. Warum eigentlich? Weil es nicht auf die Anweisungen der Europäischen Kommission hört? Vielleicht. Weil es einen eigenen ungarischen Weg in der Migrations- und Innenpolitik verfolgt? Darüber spricht Frank Wahlig mit Bence Bauer, Leiter des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium in Budapest.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Im deutschen De-Industrialisierungswunder retten wir das Klima. Nur welches?

15. Dezember 2025

Die „Bild“-Zeitung erfreute uns gerade mit der Schlagzeile „Aus für Verbrenner-Aus beschlossen“. CSU-Politiker Manfred Weber sagte der Zeitung, dass „bei Neuzulassungen ab 2035 nun statt 100 Prozent eine 90-prozentige Reduktion des CO₂-Ausstoßes für die Flottenziele der Automobilhersteller verpflichtend werden.“ Es wird eben viel weniger Verbrenner geben, und die werden viel teurer. Der Industriestrompreis ist letztlich eine Förderung für das Klimakartell. Thyssenkrupp wird die Produktion von Elektrostahl zeitweilig stilllegen. Die chemische Industrie wandert ab. Ein Hauptgrund dafür ist die Energiewende. Über die Hintergründe informiert Axel Bojanowski, Wissenschaftsredakteur der „Welt“.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Gibt es Recht ohne Staat?

22. Dezember 2025

Im Gespräch mit Prof. David Dürr geht es um sein Buch „2048 – Schlussbericht“ und folgende Fragen: Wie können innere und äußere Sicherheit ohne Staat bereitgestellt werden? Muss es ein letztes Wort bei Konflikten geben? Wie würden Bedürftige ohne Staat unterstützt? Gibt es Recht ohne Staat, und woher kommt das Recht? (Wiederholung vom 2. September 2025)

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Wirtschaft und Gesellschaft: Merkels Werk

29. Dezember 2025

Er hat sie studiert und ihr zugehört. Der Frau, die „Wir schaffen das“ sagte und meinte: Viel Spaß mit dem Ärger. Der österreichische Publizist und Bestsellerautor Gerald Grosz meint, Angela Merkel hat die muslimische Massenmigration 2015 gewollt, vielleicht sogar beabsichtigt. Die deutsche Nation, die österreichische Nation sei ihr nichts wert. Im Gegenteil – Merkel wolle die Auflösung der Nationen, so Grosz im Gespräch mit Frank Wahlig. (Wiederholung vom 9. September 2025)

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Wirtschaft und Gesellschaft: Große Erwartungen an das Jahr 2026

5. Januar 2026

Der Bürger und Wähler atmet erst einmal tief durch, das beruhigt. Aufregend wird das neue Jahr so oder so werden. Also Ruhe und Entschlossenheit, bevor es in den kommenden Monaten turbulent werden wird. Es soll ein Ausblick auf das neue Jahr werden, und ist eine Abrechnung mit der Politik eines zögerlichen und zaudernden Kanzlers geworden. Frank Wahlig spricht mit dem Unternehmer, Energie- und Politexperten Marc März. Er ist von einer fast gelassenen Hoffnungslosigkeit, was Gutes in diesem Jahr betrifft, aber meint auch: Irgendwann werde sie kommen müssen, die Veränderung.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Wirtschaft und Leben in Venezuela

12. Januar 2026

Seit Trumps Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Diktator Nicolás Maduro ist Venezuela in aller Munde. Über Trumps Aktion reden alle, über die Lage in Venezuela, über das Leben der Bürger, die Lebensverhältnisse und die Situation der Wirtschaft niemand. Laut einem Bericht der UN von 2024 leben fast 82 Prozent der Venezolaner in Armut, 53 Prozent davon in extremer Armut. Im Jahr 2018 betrug die Inflationsrate 1.000.000 Prozent und ähnelte damit der Lage in Deutschland 1923. Unser Gast zu diesem Thema ist Thilo Schmitz, der als Unternehmer in Venezuela tätig ist.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Politische Unbeweglichkeit, wirtschaftlicher Stillstand

19. Januar 2026

Axel Turck ist Unternehmer. Aluminiumverarbeitung in Lüdenscheid, NRW. Als Mittelständler hat er mit all dem zu kämpfen, was auch größere Firmen an den Rand der Verzweiflung oder gar in den Ruin treibt. Im Gespräch mit Frank Wahlig erklärt Turck, was ihn manchmal verzweifeln lässt: Energiepreise, politische Unbeweglichkeit, Bürokratie.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb

26. Januar 2026

„Marktwirtschaft: Wohlstand, Wachstum, Wettbewerb“ ist der Titel des jüngsten Buches von Prof. Stefan Kooths. In unserer Sendung erörtern wir mit dem Autor, warum die Akzeptanz der Marktwirtschaft so gering ist. Wir diskutieren über Arbeitsteilung und Marktversagen und fragen, ob die Finanzkrise Ausdruck eines marktwirtschaftlichen Versagens ist, warum Preise und Eigentum grundlegend für eine Marktwirtschaft sind und welche Funktionen sie haben.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Der große Klimaschwindel

2. Februar 2026

Welcher Weltuntergang darf es denn sein? Die Erde brennt, und die Menschheit fackelt ab. Der Meeresspiegel steigt, und sintflutgleich sterben die Menschen in den Küstenregionen. Das Klima wandelt sich. Das tut es immer schon. Aber stimmen denn die Alarmmeldungen der Klimaaktivisten, stimmen die Computermodelle, die einen menschengemachten Klimawandel belegen wollen? Frank Wahlig spricht mit dem Naturwissenschaftler Dr. Axel Göhring über die Liebe der Deutschen zum Weltuntergang und darüber, welche brillanten Geschäfte sich damit einfädeln lassen. 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Wie funktioniert Russlands Wirtschaft?

9. Februar 2026

Warum glauben viele deutsche Medien, dass die Sanktionen gegen Russland ein voller Erfolg sind? Das „Handelsblatt“ frohlockt, dass das ukrainische Wirtschaftswachstum am russischen Wirtschaftswachstum vorbeizieht. Seriöser ist eine Erhebung des Russischen Verbands der Industriellen und Unternehmen, die sagt: Nur 4 Prozent der teilnehmenden russischen Firmen schätzen die Geschäftslage im Land noch als gut ein. Ein Drittel der Betriebe klagt über eine rückläufige Nachfrage. Lag das Wirtschaftswachstum 2023 noch bei 4,08 Prozent und im Jahr 2024 sogar bei 4,34 Prozent, so fiel es im Jahr 2025 auf 0,61 Prozent. Wie funktioniert Russlands Wirtschaft, und wie ist es um sie tatsächlich bestellt? Darüber spricht Klaus-Rüdiger Mai mit dem Osteuropahistoriker und Unternehmensberater Alexander Rahr. 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Friedhofsgärtner der überflüssigen Daten

16. Februar 2026

Es begann vor fünfzehn Jahren in einer Klitsche in Berlin. Sie sammelten Daten. Ihr Beruf: Friedhofsgärtner der überflüssigen Daten. Heute beschäftigt Emanuel Böminghaus 200 Spezialisten in Berlin und in Bangalore, Indien. Das Geschäft weitet sich aus, viele DAX-Konzerne geben dem Unternehmen Avendata ihre alten, überflüssigen Datensätze zum Aufbewahren. Und als Unternehmer weiß Böminghaus, dass nicht nur Daten schnell sind, sondern auch Leistungsträger und Unternehmen.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Weltraumkapitalismus

23. Februar 2026

Die staatlichen Raumfahrtprogramme haben versagt. Die Eroberung des Weltraums wird privat sein, wie Dr. Rainer Zitelmann in seinem neuen Buch „Weltraumkapitalismus“ ausführt. Private Investoren waren schon immer an der Erforschung des Weltraums beteiligt. Neue private Unternehmen wie Elon Musks SpaceX leisten dabei Großartiges. Der Abbau von Rohstoffen auf Asteroiden oder die Besiedelung des Mars sind möglich. Bedingung dafür ist Privateigentum im All.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Schreibmaschinen-Kult

2. März 2026

Das typische Geklappere ist zu einem nostalgischen Geräusch geworden. Im Ohr ist es einem noch, aber im praktischen Leben spielt die Schreibmaschine keine Rolle mehr. Der Schweizer Raphael Störchli repariert diese feinmechanischen Wunderwerke und lebt gut davon. Was macht die Schreibmaschine in Benutzung mit dem Nutzer, wie verändert ein solches Schreiben die Gedanken? Ein Gespräch über Schreiben, Denken und Tippen.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Per Gesetz in die Klimaplanwirtschaft

9. März 2026

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig vertritt in einem Beschluss die Auffassung, dass das sogenannte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung von 2023 nicht ausreiche und die Regierung zusätzliche Maßnahmen zum „Klimaschutz“ ergreifen müsse. Alle Wirtschaftsdaten belegen, dass Merkels grüne Energiewende den Wirtschaftsstandort Deutschland zerstört, was unter anderem an der ideologisch gewollten Verteuerung der Energie liegt. Zunehmend werden die Eingriffe in die Wirtschaft und die Griffe in den Geldbeutel der Bürger juristisch begründet. Über die Klimagesetzgebung und den zunehmenden Aktivismus von Richtern berichtet der Jurist und Rechtswissenschaftler Prof. Volker Boehme-Neßler.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Österreich – der Blick in den Spiegel

16. März 2026

Prof. Barbara Kolm ist Wirtschaftswissenschaftlerin, war Vizepräsidentin der österreichischen Notenbank und sitzt für die freiheitliche FPÖ im österreichischen Parlament. Der EU-Kommission wirft Kolm Übergriffigkeit und eine grundfalsche Wirtschaftspolitik vor. Der Iran-Krieg werde Auswirkungen auf die ökonomische Lage in Österreich haben. Und Österreich ist ein Blick in den Spiegel für Deutschland. Dr. Barbara Kolm rechnet mit einer „kreativen Zerstörung“. Die große Teuerung kommt. Danach kann aufgebaut werden.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Digitale Knechtschaft

23. März 2026

In dieser Ausgabe sprechen wir mit dem Autor Dr. Ulrich Horstmann über Themen seiner Bücher. Wir diskutieren die Gefahren des digitalen Euro und einer digitalen Knechtschaft. Ferner erörtern wir die Leistung Ludwig Erhards, wie seine Wirtschaftsreformen Deutschland vorangebracht haben und warum nicht der Marshallplan verantwortlich für das „Wirtschaftswunder“ war.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Hat die Regierung den wirtschaftlichen Verstand verloren?

30. März 2026

Bundeskanzler Merz schließt eine Mehrwertsteuererhöhung nicht mehr aus, Finanzminister Klingbeil will sich als Reformer darstellen, doch er hat kein schlüssiges Konzept, und seine „Reformen“ sagen nichts anderes aus als „ich will mehr Geld haben“. Zu riesigen Löchern führt die Klimaplanwirtschaft, die Finanzierung von allem Möglichen und Unmöglichen auf der Welt und ein Sozialsystem, das aus dem Ruder läuft. Offensichtlich ist in der SPD Panik ausgebrochen. Unser Gast Heiner Flassbeck war von 1998 bis 1999 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und von 2003 bis 2012 Chefvolkswirt bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung in Genf.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Selbstbedienungsladen Bundestag

6. April 2026

Joana Cotar spricht über ihr neues Buch „Inside Bundestag: Wie ich in acht Jahren im Zentrum der Macht das Vertrauen in unsere Demokratie verlor“. Im Gespräch wird deutlich, wie der Staat zum Selbstbedienungsladen der Parteien geworden ist, wie der Bundestag Geld verschwendet und mit welcher Doppelmoral in der Corona-Zeit Partys im Bundestag gefeiert wurden. Schließlich geht es um die Frage, ob und wie dieses System noch zu retten ist.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Arbeit und Ärger – das Kunststück der kleinen Restaurants

13. April 2026

Kleine, inhabergeführte Restaurants sind heute die Abwechslung unter all den Systemgastronomen. Im Haithabu-Restaurant in Timmendorfer Strand betreibt Tina Merz seit über zwanzig Jahren eine Form von Selbstausbeutung, von riskantem Unternehmertum. Dabei ist sie fröhlich und selbstbewusst. Die Bürokratie setzt ihr zu, die Kontrollen, das staatliche Misstrauen auf vielen Ebenen. Das Finanzamt hält Kleingastronomen für Steuerhinterzieher, die Politik fordert Kassensysteme, die ein Vermögen kosten und den Laden kontrollieren. Die Politik senkt scheinbar unternehmerfreundlich die Mehrwertsteuer, doch die übrigen steigenden Kosten vernichten diese Steuersenkung.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Familienunternehmen

21. April 2026

Familienunternehmen zeichnen sich durch eine besondere Resilienz aus: Diese beschreibt der Familienunternehmensforscher Prof. Heiko Kleve in seinem neuen Buch „Die Kraft der Generationen“. Im Zentrum steht die sogenannte Treuhändermentalität – die Haltung, Unternehmensanteile nicht zu besitzen, sondern für künftige Generationen zu hüten und weiterzugeben. Dabei betont Kleve die zentrale Rolle von Werten wie Bescheidenheit, Empathie und langfristiges Denken, die von Generation zu Generation vermittelt werden müssen, und zeigt auf, wie der Staat durch Erbschaftsteuer, hohe Regulierung und fehlende moralische Anerkennung des Unternehmertums dieses Modell gefährdet.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Rettet unser Bargeld

28. April 2026

„Die Freiheit der Bürger wird eingeschränkt, ja gefährdet“, sagt der Investor und Finanzwissenschaftler Prof. Max Otte. Er spricht von einer politischen Elite und einer Finanzelite, die ein Interesse daran hat, die Menschen zu überwachen und zu leiten. Das geschieht weltweit. Digitales Geld hinterlässt Spuren, gibt Hinweise auf das Persönliche, ja das Politische des Einzelnen. Wenn Geld hauptsächlich und immer mehr digital ausgegeben, überwiesen und verwaltet wird, dann kann es auch „abgeschaltet“ werden. Dann ist es für den Sparer, den Investor nicht mehr verfügbar. „Rettet unser Bargeld“, fordert Max Otte in seinem neuen Buch. Er erklärt, welche Möglichkeiten es noch gibt, sich gegen den Kontrollverlust zu wehren.
 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Deutschland – quo vadis?

5. Mai 2026

Die Zahl der Insolvenzen steigt, die Flucht der Firmen ins Ausland reißt nicht ab, die chemische Industrie wird bald nur noch eine Erinnerung sein an schöne Tage. Immer dringlicher stellt sich die Frage: Welche Wirtschafts- und Energiepolitik macht die Regierung? Welche müsste sie machen, und warum fürchtet sie die richtige Wirtschaftspolitik wie der Teufel das Weihwasser? Darüber spricht Klaus-Rüdiger Mai mit Sahra Wagenknecht.
 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Auf dem Weg in die Kriegstüchtigkeit … und dann?

12. Mai 2026

Unsere Gesellschaft werde von Russland bedroht, wir müssten kriegstüchtig werden, stellt die deutsche Politik fest und investiert in Rüstungsgüter. Dies schränke den Handel ein, mache die Menschen arm, entziehe ihnen Freiheit und Kaufkraft und führe zum Staatssozialismus, so die These von Prof. Antony P. Mueller, die er mit verschiedenen Beispielen begründet. Die Parallelen zum „Kriegssozialismus“ zur Zeit des Ersten Weltkrieges seien verblüffend und klar. Wie wird eine Gesellschaft auf den Krieg vorbereitet? Geschieht das bereits bei uns, und wie wirkt sich das auf die Wirtschaft aus?

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Wirtschaft und Gesellschaft: Blick nach Osteuropa

19. Mai 2026

Ungarn: ein Land, das viele kennen, aber nur wenige wirklich verstehen. Der Ungarn-Kenner Boris Kálnoky zeigt auf, wie das osteuropäische Land sich von einer wirtschaftlichen Krisenregion zu einer der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften Mitteleuropas entwickelt hat. Dabei kommen die Verflechtungen mit der deutschen Industrie ebenso zur Sprache wie Ungarns wachsende Beziehungen zu China, Korea und anderen außereuropäischen Partnern. Zudem werden im Gespräch die jüngsten Parlamentswahlen, ihre wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Hintergründe sowie die Frage analysiert, welchen Kurs die neue Regierung unter Péter Magyar einschlagen wird.
 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Ayn Rand in Deutschland

26. Mai 2026

Max Remke, Gründer von Liberty Rising, stellt die objektivistische Philosophie Ayn Rands vor – eine ganzheitliche Lebensphilosophie, die rationales Eigeninteresse, Produktivität und individuelles Streben als moralische Tugenden begreift, im Gegensatz zum vorherrschenden Altruismus. In der Sendung erfahren Sie, wie der Kapitalismus nicht nur ökonomisch, sondern auch moralisch verteidigt werden sollte und warum eine tiefgreifende kulturelle und moralische Revolution nötiger ist als bloße politische Reformen. Liberty Rising versteht sich als objektivistische Community in Deutschland, die besonders junge Menschen für eine freiheitliche, individualistische Weltanschauung begeistern will.
 

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Wirtschaft und Gesellschaft: Ute Bergner – Aufgeben ist keine Option

2. Juni 2026

Dr. Ute Bergner ist eine beeindruckende Person. Sie steht für Tüchtigkeit, Bildung und unternehmerischen Ehrgeiz – und sie steht für Erfolg. Dr. Ute Bergner ist ein Stück Thüringer Industriegeschichte. Sie gründete und entwickelte die Firma Vacom. Ein Unternehmen, das sich mit Vakuumtechnik befasst und weltweit zu den führenden Anbietern gehört. Wie so etwas nach der Wende ging, erzählt Bergner in dieser Ausgabe. „Aufgeben ist keine Option“, das könnte der Lebensspruch für die vierfache Mutter sein.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Der Staat gibt das Geld der Bürger aus, das sie längst nicht mehr haben

9. Juni 2026

Der Bundeshaushalt wächst von Jahr zu Jahr, die Einnahmen auch, nur können sie mit der Spendierlaune regierender Politiker nicht mithalten. Regierung zu sein, ist etwas ganz Tolles: Man kann Schulden aufnehmen, so viel man will; nicht der Regierungspolitiker haftet dafür, sondern der Steuerzahler. Und der Clou ist: Merz und Klingbeil müssen sich um die Rückzahlung keine Sorgen machen, denn wenn es darum geht, sind sie nicht mehr im Amt. Nur wir sind noch da, die Steuerzahler. Unser Gast Michael Jäger ist Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, Vizepräsident des Bundes der Steuerzahler Deutschlands und Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes.

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Wirtschaft und Gesellschaft: Wie der Staat das Vertrauen der Industrie verspielt

16. Juni 2026

Deutschland verliert gerade etwas, das für einen Wirtschaftsstandort wichtiger ist als jede einzelne Fabrik: Vertrauen. Die milliardenschweren Investitionskürzungen von Eli Lilly und der Investitionsstopp von Boehringer Ingelheim sind mehr als zwei schlechte Nachrichten aus der Pharmabranche. Sie könnten die Vorboten einer Entwicklung sein, die weit über einzelne Unternehmen hinausreicht. Offiziell geht es bei der Absage um die Gesundheitsreform der Bundesregierung. Doch die eigentliche Frage lautet: Warum entscheiden sich globale Pharmakonzerne immer häufiger gegen Deutschland und für die USA oder Asien? Geht es um Arzneimittelpreise und Bürokratie – oder verliert Deutschland gerade seine Glaubwürdigkeit als verlässlicher Industriestandort? 

Dr. Jörg Schierholz, Mediziner, Chemiker und langjähriger Pharmamanager, kennt die Branche aus Führungspositionen in Forschung, Entwicklung und Medical Affairs. Seit Jahrzehnten beobachtet er, wie internationale Konzerne über Milliardeninvestitionen, Forschungsstandorte und Produktionskapazitäten entscheiden. Er spricht über Investitionen, Innovationen und die Frage, ob Deutschland gerade dabei ist, eine seiner wichtigsten Zukunftsbranchen zu verlieren – nicht wegen fehlender Ideen, sondern wegen fehlender Verlässlichkeit.
 

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