In unserer unfriedlichen Zeit ist Aufklärung die wichtigste Strategie. Wir bekämpfen Propaganda und verteidigen uns gegen Kriegstreiberei durch sachverständige Interviews über Militärgeschichte, Geopolitik, Waffentechnik und Armeestrukturen.
[""]Tags: Deutschland, Gesellschaft, Historische Bezüge, Israel, Krieg & Frieden, NATO, Neutralität, Ost-West-Gefüge, Palästina, Philosophie, Psychologie, Russland, Schweiz, Streitkräfte, Ukraine, Widerstand & Protest, Österreich,In der ersten Ausgabe von „Krieg und Frieden“ stehen die beiden großen Krisenherde im Zentrum der Gespräche. Klaus von Dohnanyi beschäftigt sich mit dem Ukraine-Krieg und den Voraussetzungen für Frieden. Israel hat gegen die Hamas militärisch zwar gewonnen, den Informationskrieg jedoch verloren. Warum, erklärt Florian Markl. Welche Strategien es in Nahost gibt, untersucht Dr. Walter Posch.
GoIn dieser Folge von „Krieg und Frieden“ beschäftigen wir uns damit, wie Deutschland auf den Krieg reagiert. Das Land rüstet auf – nicht nur militärisch. Patrik Baab spricht über das neue Wehrdienstgesetz und die Gefahren, die daraus hervorgehen. Marcus Klöckner setzt sich unterdessen mit der Militarisierung der Gesellschaft auseinander.
GoIm Angesicht des Ukraine-Krieges stellen wir für die westlichen Gesellschaften fest: Der Held hat eigentlich ausgedient, wir leben im Zeitalter des Postheroismus. Wie kommen wir ohne Helden aus? Kann das überhaupt gutgehen? Und ist nicht der Postheroismus am Ende? Darüber sprechen wir mit dem Psychologen und Politologen Dr. Alexander Meschnig.
Egal, ob Heldentum oder nicht: Selbsterhaltung sollte dann doch noch zu unseren Instinkten zählen. Die Geschichte hat aber oft genug gezeigt, dass Kulturen sehr fragil sein können und eines Tages weg sind. Der Grund: Sie konnten dem Druck der inneren Spannungen, der gesellschaftlichen Zerrissenheit, der politischen Sinn- und Ziellosigkeit und am Ende auch einem Druck von Außen nicht standhalten. Wie wir uns dennoch selbst behaupten, verrät uns Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen.
GoEine Ausgabe rund um den Frieden: Mit dem Autor und Politiker Dr. Diether Dehm sprechen wir über den Zustand der deutschen Friedensbewegung. Thomas Fasbender von der „Berliner Zeitung“ erläutert anschließend, wie derzeit die Chancen auf einen Frieden in der Ukraine stehen.
GoVon der Seeschlacht bei Trafalgar zur russischen Schattenflotte: Über die Entwicklung des Seekrieges und die Bedeutung der Marine sprechen wir mit Admiral Kay-Achim Schönbach. Richard Drexl, Oberst der Luftwaffe a. D., gibt uns Auskunft über den Krieg der Zukunft.
GoZwei Staaten, ein Konzept: die Neutralität. Was hat es damit in Österreich auf sich, dem Land der immerwährenden Neutralität? Darüber sprechen wir mit dem Philosophen und Vorsitzenden der Bertha-von-Suttner-Stiftung, Prof. Erwin Bader. Über das Verständnis der Neutralität in der Schweiz gibt uns Prof. Pascal Lottaz Auskunft.
GoDie Frage nach einer möglichen Bedarfswehrpflicht zeigt den stark veränderten Blick Deutschlands auf Verteidigung und Verantwortung. Der Ukrainekrieg führt uns vor Augen, dass Konflikte nicht mehr fern sind – und dass moralische Distanz oft den Blick auf die Realität verstellt. Publizistin Cora Stephan beschreibt Krieg als menschliches, widersprüchliches Phänomen. Darüber und über die besondere Rolle des Militärs sprechen wir mit Ulrich vom Hagen, Sozialwissenschaftler und Autor von „Homo militaris“. Welche Bedeutung hat das Militär heute? Wie verschieben sich Zivilität und Wehrhaftigkeit? Was heißt das für eine Gesellschaft, die wieder über Pflicht, Einsatzbereitschaft und Verteidigungsfähigkeit nachdenkt?
GoIm Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg erlebt der Begriff der „Kriegswirtschaft“ eine Renaissance. Doch worum handelt es sich dabei, historisch und auch aktuell? Das erläutert Wirtschaftshistoriker Prof. Michael von Prollius. Anschließend gibt Philipp Erdmann, Mitglied des Bundesvorstands des BSW-Jugendbündnisses, Auskunft über das neue Wehrdienstgesetz aus Sicht der Jugend.
GoIn dieser Ausgabe beleuchten wir die geopolitischen Brennpunkte unserer Zeit – diesmal mit dem Fokus auf Afrika. Im ersten Gespräch berichtet Afrikakorrespondent Wolfgang Drechsler direkt aus Nigeria, wo die Entführung von über 300 Schülerinnen erneut zeigt, wie islamistische Gruppen, rivalisierende Netzwerke und politische Machtkämpfe ein Land prägen, das exemplarisch für Afrikas Sicherheitskrisen steht. Im zweiten Teil analysieren wir mit Georges Stratmann, ehemaligem Offizier der französischen Marine, den Rückzug Frankreichs aus Afrika. Er erklärt, wie sich dadurch ein Machtvakuum bildet, das Russland, Söldnergruppen und neue Bündnisse füllt – und was diese Entwicklungen für Europa bedeuten.
GoIn der Ukraine ist ein Waffenstillstand in greifbarer Nähe. Wir sprechen mit Jobst Landgrebe über eine Bewertung der Krieges und darüber, was er für Europa bedeutet. Unterdessen rüstet Polen massiv auf, rhetorisch und militärisch. Was hat es damit auf sich? Diese Frage beantwortet der polnische Journalist Jan Opielka.
GoWeihnachten steht vor der Tür. Doch wie feiern eigentlich jene Männer und Frauen, die fern der Heimat im Auslandseinsatz der Bundeswehr stehen? Darüber sprechen wir mit Dr. Thomas Sarholz, Oberst a. D., der von 2005 bis 2006 Kommandant der Militärbasis Camp Warehouse in Afghanistan war. Anschließend reden wir mit Rechtsanwalt Rainer Thesen, Oberst d. R., über das ius ad bellum und das ius in bello.
GoIn der ersten Ausgabe nach der Weihnachtspause stehen aktuelle sicherheitspolitische Spannungen im Fokus. Der Krieg in der Ukraine, Debatten um Neutralität, Sanktionen und Meinungsfreiheit sowie die Rückkehr des islamistischen Terrors prägen die internationale Lage – mit direkten Auswirkungen auf die Schweiz. Zu Gast ist Werner Salzmann, SVP-Ständerat und Sicherheitspolitiker. Mit ihm sprechen wir über Bedrohungen, politische Verantwortung und die Rolle der Neutralität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Nordeuropa und der Ostsee als geopolitischem Brennpunkt. Dr. Stephan Sander-Faes, Historiker und Sicherheitsexperte an der Universität Bergen, analysiert die sicherheitspolitischen Veränderungen in Skandinavien seit den Nato-Beitritten.
GoMit dem Historiker Klaus-Rüdiger Mai sprechen wir über die Geschichte, den Auftrag und die Rolle der Nationalen Volksarmee innerhalb des Warschauer Paktes. Im Anschluss beleuchten wir eine Besonderheit der NVA: die Bausoldaten. Was es damit auf sich hat, erklärt der Historiker und Autor Stefan Stadtherr Wolter.
GoDer 18. Januar ist ein Schlüsseldatum der deutschen Geschichte. In dieser Ausgabe blicken wir auf seine widersprüchliche Bedeutung: vom Aufstieg Preußens über die Reichsgründung bis zum Versailler Vertrag von 1919. Im ersten Teil spricht der Journalist und Preußenkenner René Nehring über die einzigartige Entwicklung Preußens zwischen 1701 und 1871, über Krieg als Motor der Staatlichkeit und über Parallelen zur Nationwerdung der Ukraine. Im zweiten Teil analysiert der Historiker Dr. Karlheinz Weißmann den Versailler Vertrag als Diktat- und Vergeltungsfrieden, seine Folgen für Deutschland und die Lehren für stabile Friedensordnungen bis in die Gegenwart. Eine Sendung über Macht, Niederlage – und die schwierige Kunst des Friedens.
GoPropaganda ist in Kriegszeiten allgegenwärtig. Was sie auszeichnet und wie wir sie erkennen, erklärt Maike Gosch, Kommunikationsstrategin, Autorin und ehemalige Rechtsanwältin. Der Historiker Simon Akstinat gibt anschließend Auskunft über die Instrumentalisierung von historischen Ereignissen in Friedenszeiten.
GoDie neue „National Defense Strategy“ der USA markiert einen tiefgreifenden Kurswechsel: weg von globalen Interventionen, hin zu nationalen Interessen, harter Abschreckung und einer klaren Forderung nach mehr Eigenverantwortung der Verbündeten. Europa – und insbesondere Deutschland – steht damit vor grundlegenden sicherheitspolitischen Fragen. In der Sendung „Krieg und Frieden“ analysiert Rüdiger Lucassen, Oberst a. D. und sicherheitspolitischer Sprecher der AfD, die strategischen Konsequenzen dieser Neuausrichtung. Zugleich richtet sich der Blick nach innen: Der Politikwissenschaftler Dr. Ralph Schoellhammer warnt davor, die gesellschaftliche Stabilität des Westens als selbstverständlich zu betrachten. Eine Sendung über Machtverschiebungen, strategische Illusionen – und die unbequeme Realität.
GoDiese Ausgabe steht ganz im Zeichen der Rivalität zwischen Christentum und Islam. Mit Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik, sprechen wir über die religiösen und politischen Aspekte der Auseinandersetzung. Der Historiker Lothar Höbelt informiert anschließend über ein fast vergessenes Kapitel der Geschichte: die Militärgrenze.
GoDie Münchner Sicherheitskonferenz ist vorbei – doch die Debatten wirken nach. Zwischen Ukraine-Krieg, einem schwieriger gewordenen Verhältnis zu den USA unter Präsident Trump und Europas Anspruch auf mehr sicherheitspolitische Eigenständigkeit stellt sich die Frage: Steht Deutschland vor einer neuen strategischen Rolle? Und was bedeutet „Geopolitik“ heute – Analyseinstrument oder politisches Schlagwort? Darüber sprechen wir mit dem Journalisten und Wissenschaftsautor Jan David Zimmermann sowie mit Rüdiger Lucassen, Sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Oberst der Reserve.
GoDie Eskalation des Ukraine-Konflikts mit dem Einmarsch russischer Truppen jährt sich an diesem Tag zum vierten Mal. Mit Dr. Thomas Sarholz, Oberst a. D., sprechen wir darüber, warum Russlands Blitzkrieg-Strategie von Beginn an zum Scheitern verurteilt war. Die Notwendigkeit eines Friedens mit Russland erläutert uns im Anschluss General Günther Greindl.
GoDie militärische Eskalation gegen den Iran wirft weitreichende Fragen auf: Welche Folgen drohen für Energieversorgung, Welthandel und Finanzmärkte? Gemeinsam mit dem österreichischen Unternehmer Gerald Markel analysieren wir sieben denkbare Entwicklungen – von begrenzten Verwerfungen bis zu globalen Schockwellen. Im zweiten Gespräch richten wir den Blick nach Texas: 190 Jahre nach der Schlacht von Alamo fragen wir, wie Geschichte Identität formt und welche Rolle Grenzkonflikte heute spielen. Tom Schiller, Texaner mit deutschen Wurzeln, berichtet aus unmittelbarer Nähe zum historischen Schauplatz.
GoIn dieser Sendung beleuchten wir zwei Aspekte des Iran-Kriegs. Der Schweizer Historiker Prof. Cyrus Schayegh vom Geneva Graduate Institute erläutert mögliche Konsequenzen des Krieges für die Region des Nahen Ostens, aber auch darüber hinaus. Und Dr. Rafael Korenzecher, Herausgeber der „Jüdischen Rundschau“, berichtet von den Auswirkungen des Krieges auf die jüdischen Gemeinden und das jüdische Leben in Deutschland.
GoVor genau 1550 Jahren endete mit der Absetzung des Kaisers Romulus Augustulus das Weströmische Reich – ein Ereignis, das bis heute als Symbol für den Zusammenbruch einer Weltordnung gilt. Doch war es wirklich ein plötzlicher Sturz oder das Ergebnis eines langen historischen Prozesses? In der Sendung spricht der Historiker Prof. David Engels über den Niedergang Roms und mögliche Parallelen zur Gegenwart. Denn auch heute befindet sich die internationale Ordnung im Umbruch: Der Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten und die Rückkehr geopolitischer Machtpolitik verändern die globale Balance.
Gemeinsam mit dem Historiker und Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen geht es um die Frage, welche Rolle Europa und Deutschland in einer zunehmend multipolaren Welt spielen können – und welche Voraussetzungen der Westen braucht, um politisch und strategisch handlungsfähig zu bleiben.
GoDiese Ausgabe steht ganz im Zeichen der derzeitigen geopolitischen Konflikte. Kay-Achim Schönbach, Vizeadmiral a. D. und früherer Inspekteur der Bundesmarine, berichtet über die Lage im Persischen Golf aus Sicht eines Marineexperten. Im Anschluss liefert Ralph Bosshard, ehemaliger Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee, aktuelle Informationen zum Ukraine-Krieg.
GoVom Wiener Kongress zurück in die Gegenwart: Diese Ausgabe verbindet historische Umbrüche mit aktuellen sicherheitspolitischen Fragen. Die österreichische Historikerin Dr. Gudula Walterskirchen analysiert die militärischen Reformen rund um den Einzug der über Napoleon siegreichen preußischen, österreichischen und russischen Truppen am 31. März 1814 und zieht Parallelen zur heutigen Lage Österreichs zwischen Neutralität und neuen Bedrohungen. Im zweiten Teil berichtet Elena Prilop, Stabsunteroffizier a. D. in der Panzeraufklärungstruppe, von ihren persönlichen Erfahrungen als eine der ersten Frauen in einer Kampftruppe der Bundeswehr. Es geht um Wandel innerhalb der Streitkräfte, Gleichstellung und die Frage, wie sich Armeen – und die Menschen darin – verändern.
Wie kann Israel unter den gegebenen Bedingungen einen dauerhaften Frieden für sich erlangen? Der Journalist Pierre Heumann, der in Tel Aviv lebt und arbeitet, erörtert die aktuelle Lage im Nahen Osten hinsichtlich des Iran-Krieges und der anderen militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Florian Machl schildert die Gefahren, die von künstlicher Intelligenz in Kriegen und in der Kriegsberichterstattung ausgehen.
GoAchtzig Jahre nach Kriegsende richtet diese Ausgabe den Blick auf zwei historische Einschnitte rund um den 14. April. Im Fokus stehen die systematisch organisierten Vertreibungen Deutscher im Frühjahr 1946, die Millionen Menschen ihre Heimat gekostet haben. Erika Steinbach, ehemalige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und selbst in Danzig, Westpreußen, geboren, ordnet die Ereignisse und ihre Folgen ein. Zudem geht es um den sowjetischen Afghanistan-Krieg: Mit dem Genfer Abkommen vom 14. April 1988 begann der Rückzug der Roten Armee. Der Osteuropahistoriker Alexander Rahr, Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft, erklärt, warum dieser Krieg als Wendepunkt für die Sowjetunion gilt und bis heute nachwirkt.
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