Burkhard Müller-Ullrich im Gespräch mit Raphael M. Bonelli, Frank Urbaniok und Stefan Röpke
TagsDer öffentliche Raum hat sich seit einiger Zeit in eine Gefahrenzone verwandelt: Messermorde, Attentate mit Schusswaffen oder Kraftfahrzeugen sowie jähe Attacken auf Bahnsteigen sind keine Einzelfälle mehr, sondern an der Tagesordnung. Allzu oft werden die Täter wegen psychischer Probleme für schuldunfähig erklärt. Warum ist das so? Zeigt sich darin eine Überpsychiatrisierung der Gesellschaft, oder fehlt es im Gegenteil an Fachleuten dafür, die frei herumlaufenden „Fälle“ zu behandeln? Aber wie kann man sie erkennen, um ihre Gewaltausbrüche zu verhindern? Darüber diskutiert Burkhard Müller-Ullrich mit drei eminenten Fachleuten.
Prof. Dr. Raphael Bonelli, Psychiater, Neurowissenschaftler in Wien und Kontrafunk-Hörern durch seine regelmäßige Sonntagssendung „Die Sinnsucher“ wohlbekannt, Prof. Dr. Stefan Röpke, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und ärztlicher Direktor an der Oberberg-Fachklinik Berlin-Brandenburg, sowie Prof. Dr. Frank Urbaniok, 21 Jahre lang Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Zürich, jetzt selbständiger Gutachter, Supervisor und Autor.