Wir bringen einen Essay des Professors für Politikwissenschaft Martin Wagener unter dem Titel „Tod auf Raten? – Die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung“. Wahre Macht besitzt, wer Einfluss auf die Sprache einer Gesellschaft nehmen kann. In Deutschland gibt ein links der Mitte stehender Diskurshegemon seit Jahren den Ton an. Das hat nicht nur Folgen für die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit, sondern auch für den Zustand der Demokratie. Wagener zeigt einen Weg aus der Krise auf, bei dem es auch um den Umgang mit der „Brandmauer“ geht.
GoIn unserer Reihe „Weltwunderforum“ erkunden wir mit Ludwig Witzani ferne Orte auf der Erde. Der Schriftsteller und frühere Lehrer schrieb über seine Reiseerlebnisse in Indien und Tibet, am Amazonas und in Afrika zahlreiche Berichte für die Feuilletons großer deutscher Zeitungen. Zurzeit arbeitet er an einer reiseerzählerischen Weltenzyklopädie, die auf 25 Bände angelegt ist. Immer wieder traf Witzani auf seinen Reisen auf heilige Berge, die in nahezu allen Religionen eine maßgebliche Rolle spielen. In ihnen erkennen die Menschen den geografischen Widerschein spiritueller Welten, sei es der heilige Berg Kailash in Tibet, der japanische Fudschi, der armenische Ararat oder der chinesische Huangshan.
Wir begleiten Ludwig Witzani zu einem solchen Berg in Europa. Zusammen mit einem Freund besucht er die Klöster der Mönchsrepublik am heiligen Berg Athos in Nordgriechenland. Es liest David Bunners.
GoDiese Stunde voller Geschichten, Märchen und Wissen zum Thema Weihnachten gehört den „Kontrafünkchen“ unter unseren Zuhörern: den Kindern, Enkeln, Nichten und Neffen. Sabine Petzl erzählt die Weihnachtsgeschichte nach Lukas, kindgerecht und in wenigen Sätzen erklärt. Außerdem finden wir Antworten auf die Fragen: Was ist das eigentlich für ein Abend, dieser „Heilige Abend“? Und was feiert man denn da überhaupt? Wie sagt man „Frohe Weihnachten“ bei den Eskimos – oder auf Griechisch? Das Märchen vom „Hans im Glück“, „Aschenputtel“, „Hänsel und Gretel“, „Die Sterntaler“. Teilweise sprachlich in die Jetztzeit gezaubert vom Experten für Kinder- und Jugendliteratur Prof. Jochen Hering.
Unter charmanter Mitwirkung vom Sprecherkollegen Volker-Andreas Thieme. Liebe Kontrafünkchen: Schreibt uns gerne: Welche Märchen gefallen Euch besser? Die alten oder die neuen? Unter den ersten drei Einsendern verlosen wir ein Radio!
GoWenn übermorgen Heiligabend naht, denken wir an jene, die fern der Heimat feiern. Während hier Kerzen brennen und Stollen duftet, lauschen wir Stimmen aus Kanada, Spanien, Paraguay, Chile, Ungarn, Italien und Dänemark. Wie klingt Weihnachten dort, welche Düfte und Melodien prägen die Festtage in der Ferne? Dieser „Fernruf“ nimmt Sie mit auf eine kleine Weltreise voller Traditionen, Erinnerungen und herzlichen Grüßen.
GoSelten war eine Folge von „Schwarzweiß: Gespräch im Graubereich“ so besinnlich, so harmonisch und so nachdenklich machend wie die heutige Spezialausgabe an Heiligabend. Ludger Kusenberg und Serge Menga tauschen ihre Festtagserinnerungen aus, und die haben es vor allem bei Serge in sich. Kongo, Frankreich, Schweiz, Holland, Deutschland mögen grundverschiedene Länder sein, doch an Weihnachten ist vieles gleich. Ein Gespräch über Esskultur, Christentum, Freddy Quinn auf hoher See und einen Fahrraddieb am Niederrhein.
GoEine Stunde mit Weihnachtsliedern, gesungen unter anderem von verschiedenen Kinderchören und einer Geschichte des irischen Schriftstellers Leonard Wibberley unter dem Titel „Die Zeit, in der die Schafe lammen“, übersetzt von Ursula von Wiese. Auf einer Insel vor der irischen Küste lebt der Hirte Rolfe, der eines Tages Besuch von einem Pastor bekommt. Wer von den beiden versteht nun mehr von der Weihnachtsgeschichte, von den Hirten auf den Feldern und den Lämmern? Leonard Wibberley schrieb über hundert Bücher, darunter mehr als fünfzig Kinderbücher.
GoWir bringen zum 1. Weihnachtstag eine Musiksendung, die der österreichische Pianist und Liedbegleiter Markus Vorzellner gestaltet hat. Vorzellner begibt sich auf eine musikalische und persönliche Spurensuche im Leben des Jahrhundert-Tenors Peter Schreier, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre. Schreier stammt aus Meißen und gilt als einer der herausragenden Interpreten der Tenorpartien von Bach und Mozart.
GoZum Ausklang eines festlichen Weihnachtstages hören Sie besinnliche internationale Evergreens von Bing Crosby über Ella Fitzgerald und Elvis Presley bis Frank Sinatra.
GoNach dem Advents- und Weihnachtstrubel haben Sie, liebe Hörer des Kontrafunks, hier die Gelegenheit, ein wenig zur Ruhe zu kommen. Claus Appel präsentiert ausgesuchte weihnachtliche Werke der großen Klassiker von Renaissance bis Moderne.
GoIn dieser Ausgabe von „Musik im Fokus“ widmet sich Thomas Hoffmann einem Instrument, das mit Tasten, Zugriegeln und rotierenden Lautsprechern ganze Klangwelten erzeugt: die Hammondorgel – ein elektrisches Wunderwerk, das seit fast einem Jahrhundert Musikgeschichte schreibt. Ursprünglich in den 1930er-Jahren als kostengünstiger Orgelersatz für Kirchen konzipiert, fand die Hammondorgel schnell ihren Weg in Jazzclubs, Studios und Konzerthallen. Lassen Sie sich ein auf das warme Brummen und die pulsierende Lebendigkeit eines Instruments, das Musik nicht nur begleitet, sondern gestaltet. (Wiederholung vom 8. April 2025)
GoIn einer zweiteilig aufbereiteten Betrachtung über den Schriftsteller Thomas Mann und den Einfluss des Komponisten Richard Wagner auf dessen literarische Werke zeigt der österreichische Pianist und Liedbegleiter Markus Vorzellner die Parallelen zwischen diesen großen und doch grundverschiedenen Künstlern auf.
GoEndlich zur Ruhe kommen – wie der Wald der Seele helfen kann: Über Depressionen hat vermutlich jeder schon einmal etwas gehört, gelesen oder sie sogar selbst gefühlt. Während viele Menschen über ihr Leben mit Depressionen sprechen, sieht es bei anderen Erkrankungen der Seele meist anders aus. Die Angst vor Stigmatisierung oder der Idee, verrückt zu werden, ist groß. Katrin Müller-Riemenschneider hat sich dazu entschieden, uns ihre persönliche Geschichte zu erzählen. Sie lebt seit dem Jahr 2009 mit Stimmen im Kopf. Was das für die Forstwirtin bedeutet und wie insbesondere der Wald eine große Rolle im Heilungsprozess einnimmt, berichtet sie in diesem Gespräch.
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