Gernot Danowski im Gespräch mit Alexander Meschnig und Heinz Theisen
Tags Historische Bezüge, Krieg & Frieden, Philosophie, Psychologie, GesellschaftIm Angesicht des Ukraine-Krieges stellen wir für die westlichen Gesellschaften fest: Der Held hat eigentlich ausgedient, wir leben im Zeitalter des Postheroismus. Wie kommen wir ohne Helden aus? Kann das überhaupt gutgehen? Und ist nicht der Postheroismus am Ende? Darüber sprechen wir mit dem Psychologen und Politologen Dr. Alexander Meschnig.
Egal, ob Heldentum oder nicht: Selbsterhaltung sollte dann doch noch zu unseren Instinkten zählen. Die Geschichte hat aber oft genug gezeigt, dass Kulturen sehr fragil sein können und eines Tages weg sind. Der Grund: Sie konnten dem Druck der inneren Spannungen, der gesellschaftlichen Zerrissenheit, der politischen Sinn- und Ziellosigkeit und am Ende auch einem Druck von Außen nicht standhalten. Wie wir uns dennoch selbst behaupten, verrät uns Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen.